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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Atheismus. Zitate

Veröffentlichung:1.3.2022

Diese Anregung bietet sieben kurze Zitate zum Thema Atheismus an. Dabei wird auch Theodizee tangiert.

Das Materialblatt „Atheismus. Zitate“ versammelt unterschiedliche literarische und philosophische Aussagen zum Thema Gotteszweifel, Leid und Atheismus. Die ausgewählten Texte stammen unter anderem von Johann Wolfgang von Goethe, Fjodor Dostojewski, Albert Camus, Anatole France und Georg Büchner. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Existenz Gottes angesichts menschlichen Leidens, nach der Verantwortung des Menschen sowie nach dem Sinn des Lebens in einer von Leid und Vergänglichkeit geprägten Welt. Besonders eindrücklich sind die kritischen Stimmen gegenüber einem Gott, der Leid zulässt, sowie die existenzialistischen Gedanken Camus’, der den Menschen zur Auflehnung gegen das Absurde des Lebens aufruft. Das Material verdeutlicht damit unterschiedliche Formen atheistischen Denkens und eröffnet Zugänge zu philosophischen und religiösen Grundfragen menschlicher Existenz.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II innerhalb der Themenbereiche Atheismus, Religionskritik, Theodizee, Existentialismus und Sinnfrage. Die Lernenden erhalten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Formen des Zweifelns und der Kritik an religiösen Vorstellungen auseinanderzusetzen. Didaktisch empfiehlt sich ein problemorientierter Einstieg über die Frage, warum Menschen an Gott zweifeln oder religiöse Vorstellungen ablehnen. Anschließend können die verschiedenen Zitate arbeitsteilig analysiert und hinsichtlich ihrer Aussagen zu Leid, Freiheit, Verantwortung und Sinn untersucht werden. Besonders geeignet sind Gesprächsphasen und Diskussionen, in denen die Lernenden die Positionen der Autoren mit eigenen Erfahrungen und Überzeugungen vergleichen. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Textanalysen, philosophische Gespräche oder kreative Schreibaufträge an, etwa das Verfassen einer Antwort auf eines der Zitate aus religiöser oder persönlicher Perspektive. Lehrkräfte sollten darauf achten, religiöse und nicht religiöse Positionen gleichermaßen wertschätzend zu behandeln und Raum für unterschiedliche Sichtweisen zu schaffen. Das Material fördert insbesondere Urteilskompetenz, philosophisches Denken, Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit, existenzielle Fragen differenziert zu betrachten. Durch die Verbindung literarischer, philosophischer und theologischer Perspektiven eignet sich das Medium zudem sehr gut für fächerübergreifendes Arbeiten mit Deutsch, Philosophie oder Ethik.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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