Der erste Schritt identifiziert Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede von Buddha und Jesus. Im nächsten Schritt wird der Bezug zwischen Selbstsuche und Selbstsucht beleuchtet. Nachfolgend wird diese Gleichung dekonstruiert, da Selbstsucht nicht das automatische Ergebnis von Selbstsuche ist. Das Gleichnis vom reichen Kornbauern (Lk. 12,16-21) wird als Beleg herangezogen.
Das buddhistische Menschenbild ist recht negativ ausgelegt, da es dem Menschen grenzenlose Bezogenheit auf sich und keine Möglichkeit gelingender Nächstenliebe unterstellt. Auch Liebe zu anderen wird nur zu Leid führen, da ihr Schutz und der Wunsch, sie ganz zu besitzen, zu Gewalt und Leid führen wird. Das Christentum prägt hingegen an ein positives Ideal des Menschen, auch wenn die Gegenwart dazu wenig Anlass gibt. Das Gleichnis zeigt den Wusch nach Verteilungsgerechtigkeit und Nächstenliebe. Das Extrem des Buddhismus hingegen zeigt als Verlassen aller Bindungen auf als Weg ins Nirvana auf.