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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Buddhismus. Moral im Buddhismus

Veröffentlichung:1.5.2022

Die Unterrichtsstunde "Buddhismus. Moral im Buddhismus" mit zwei Stunden untersucht

Das Materialblatt „Buddhismus. Moral im Buddhismus“ beschäftigt sich mit den ethischen Grundvorstellungen des Buddhismus und verdeutlicht, dass buddhistische Religion nicht in erster Linie eine theoretische Welterklärung sein will, sondern ein Weg zur Überwindung menschlichen Leidens. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung, dass der Mensch sich von Ichbezogenheit, Gier und Egoismus lösen soll, um Mitgefühl und Selbstlosigkeit zu entwickeln. Das Medium erläutert die Bedeutung der fünf Silas, also grundlegender moralischer Weisungen für Buddhistinnen und Buddhisten. Dazu gehören das Verbot zu töten, zu stehlen, zu lügen, anderen durch sexuelles Verhalten zu schaden oder sich zu berauschen. Darüber hinaus stellt der Text Verbindungen zwischen buddhistischer Ethik und Fragen menschlicher Vernunft, Verantwortung und Mitmenschlichkeit her. Auch Vergleiche mit den Zehn Geboten des Judentums und Christentums werden angeregt.

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Der Einstieg erfolgt durch eine Diskussion in Partnerarbeit zum Vergleich der Konzepte der Selbstlosigkeit östlicher Kultur und der Selbstzentriertheit westlicher Kultur.

Der nächste Schritt untersucht das Tötungsverbot im Buddhismus. Dabei wird die intrinsische soziologische Begrünung dieses Gebots diskutiert. In einem weiteren Schritt werden die zehn Gebote mit den Buddhistischen Aussagen, verglichen.

Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Weltreligionen, Ethik, Buddhismus, Werte und Normen sowie interreligiöses Lernen. Die Lernenden erhalten die Möglichkeit, buddhistische Moralvorstellungen kennenzulernen und mit eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen zu vergleichen. Didaktisch empfiehlt sich ein lebensweltlicher Einstieg über Fragen nach Egoismus, Konsum, Verantwortung oder dem Umgang miteinander im Alltag. Anschließend können die fünf Silas arbeitsteilig erschlossen und auf heutige Lebenssituationen übertragen werden. Besonders geeignet sind Diskussionen darüber, wie Mitgefühl, Gewaltlosigkeit oder Selbstbegrenzung in modernen Gesellschaften gelebt werden können. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Vergleichstabellen, Debatten oder kreative Schreibaufträge an, etwa zum Vergleich buddhistischer Weisungen mit den Zehn Geboten oder mit heutigen gesellschaftlichen Werten. Die im Material enthaltenen Reflexionsaufgaben fördern insbesondere eigenständiges ethisches Denken und die Fähigkeit, moralische Regeln sowohl religiös als auch vernunftbezogen zu begründen. Lehrkräfte sollten darauf achten, buddhistische Ethik nicht nur als Sammlung von Verboten darzustellen, sondern als Weg zu Mitgefühl, innerer Freiheit und verantwortlichem Handeln. Das Material stärkt insbesondere Perspektivwechsel, interreligiöse Kompetenz, ethische Urteilskompetenz und Reflexionsfähigkeit. Durch die Verbindung religiöser, philosophischer und gesellschaftlicher Fragestellungen eignet sich das Medium zudem sehr gut für fächerübergreifendes Arbeiten mit Ethik oder Philosophie.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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