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Jüdisches Leben 2021

Veröffentlichung:1.10.2021

Dieses Material bietet auf 52 Seiten Inhalte zu Judentum in Deutschland an. Das Material kann in Gruppenarbeit vergeben werden. Dabei wird Identität ebenso behandelt wie Antisemitismus. Die Themenblöcke können in Gruppenarbeit vergeben werden. Dazu können Plakate gestaltet und präsentiert werden.

Das Medium „Jüdisches Leben in Deutschland“ der Bundeszentrale für politische Bildung eröffnet vielfältige Einblicke in gegenwärtiges jüdisches Leben in Deutschland. Das Heft verbindet Interviews, Reportagen, Fotostrecken, Statistiken und Hintergrundinformationen zu Themen wie jüdische Identität, Antisemitismus, Migration, Erinnerungskultur, Sprache und religiöses Leben. Besonders eindrucksvoll sind die persönlichen Gespräche mit Mirna Funk, Dalia Grinfeld, Andreas Nachama und Marina Weisband, die ihre Erfahrungen als jüdische Menschen in Deutschland schildern. Ergänzt wird das Medium durch Informationen über jüdische Feiertage, jüdische Gemeinden, jiddische Sprache sowie durch Beispiele für den Umgang mit Antisemitismus im Alltag. Die Fotostrecke „ZERHEILT“ eröffnet zusätzlich einen künstlerischen Zugang zu jüdischer Gegenwartskultur und hinterfragt stereotype Vorstellungen jüdischen Lebens. Das Heft zeigt eindrucksvoll, dass jüdisches Leben in Deutschland vielfältig, lebendig und von unterschiedlichen Lebensentwürfen geprägt ist.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie die politische Bildung in der Sekundarstufe. Die Lernenden erhalten einen lebensnahen Zugang zu jüdischer Gegenwart und begegnen authentischen Stimmen jüdischer Menschen. Dadurch wird verhindert, dass das Judentum ausschließlich im Zusammenhang mit Holocaust oder Antisemitismus wahrgenommen wird. Die Interviews fördern Perspektivwechsel und Empathie, da die Lernenden Einblicke in persönliche Erfahrungen, Identitätsfragen und gesellschaftliche Herausforderungen erhalten. Besonders geeignet sind die Materialien für Gesprächsanlässe über Vielfalt, Religion, Zugehörigkeit, Demokratie und gesellschaftliches Zusammenleben. Die statistischen Übersichten und Infografiken ermöglichen zudem sachorientiertes Arbeiten und fördern die Analysefähigkeit der Lernenden. Die Fotostrecke kann im Unterricht für Bildbetrachtungen, kreative Schreibaufgaben oder Diskussionen über Vorurteile und Wahrnehmung genutzt werden. Methodisch bietet das Medium zahlreiche Möglichkeiten für Gruppenarbeit, Projektunterricht, Lerntheken oder Präsentationen. Die Lernenden können Interviews auswerten, eigene Fragen entwickeln oder sich mit Formen von Antisemitismus im Alltag auseinandersetzen. Besonders wertvoll sind die konkreten Handlungsvorschläge zum Umgang mit antisemitischen Äußerungen, da sie die Lernenden zur demokratischen Haltung und Zivilcourage ermutigen. Auch sprachlich bietet das Heft interessante Zugänge, etwa durch die Beschäftigung mit jiddischen Begriffen im Deutschen. Insgesamt unterstützt das Medium interreligiöses Lernen, fördert Toleranz und sensibilisiert für die Bedeutung religiöser Vielfalt in einer demokratischen Gesellschaft.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

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