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Kulturelle Aneignung - Wo fängt Diskriminierung an?

Veröffentlichung:14.3.2019

Durch Karneval ist die Diskussion über die kulturelle Aneignung in Deutschland lauter geworden. Dürfen wir uns das Gesicht schwarz anmalen oder Indianerkostüme tragen? Deutschlandweit werden immer mehr Stimmen laut, diese klischeehaften Verkleidungen seien diskriminierend. Am Kölner Karneval ist dieser Gedanke hingegen kaum angekommen. Vielen Menschen scheint nicht bewusst zu sein, dass diese stereotypischen Verkleidungen beleidigend sein können. Vieles wird dort mit Tradition erklärt.

Die Debatte über die kulturelle Aneignung dreht sich um mehr als nur Kostüme: Yoga, Döner, Hip Hop: Diese Dinge sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken und daran ist erstmal auch nichts Schlechtes. Die Herausforderung besteht darin, zu erkennen, was denn nun ethisch korrekt ist und was nicht. Diese Diskussion ist vielen zwar lästig. Aber wie fühlt sich das für jene Minderheiten an? Wenn Weiße auf einmal Dreadlocks als Zeichen der Rebellion tragen, kann das für People of Color ein Problem sein. Denn sie sind es, die im Alltag mit Vorurteilen leben müssen. Reporterin Dilan Gropengiesser geht der Frage nach, wo Diskriminierung anfängt.

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