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Y-Kollektiv

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Cracksüchtig – Die offene Drogenszene in Bremen

Veröffentlichung:28.1.2021

Das Video begleitet drogenabhängige Menschen in der offenen Drogenszene rund um den Bremer Hauptbahnhof und zeigt eindrücklich deren Alltag zwischen Sucht, Ausgrenzung und Überlebenskampf. Im Mittelpunkt stehen Menschen wie Oli und Jaden, die offen über ihren Konsum von Heroin und Crack, ihre Lebensgeschichten sowie ihre Erfahrungen mit Obdachlosigkeit, Armut und psychischen Belastungen sprechen. Gleichzeitig begleitet die Reportage Streetworker und Einrichtungen der Drogenhilfe, die mit sauberem Konsummaterial, Beratung und menschlicher Unterstützung versuchen, die Situation der Betroffenen zu verbessern. Das Medium macht deutlich, dass hinter dem oft abwertenden Begriff „Junkie“ individuelle Lebensgeschichten, traumatische Erfahrungen und soziale Notlagen stehen. Darüber hinaus werden Fragen nach gesellschaftlicher Verantwortung, Ausgrenzung, Suchtpolitik, Polizeikontrollen und menschenwürdigem Umgang mit Abhängigkeit thematisiert. Besonders eindrücklich ist die sensible und respektvolle Darstellung der betroffenen Menschen und ihrer Lebensrealität.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht und Sozialkundeunterricht in der Sekundarstufe und Oberstufe, da es zentrale Fragen nach Menschenwürde, Ausgrenzung, Sucht, Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit aufgreift. Lernende können sich mit Ursachen von Drogenabhängigkeit auseinandersetzen und reflektieren, welche Rolle Armut, traumatische Erfahrungen, psychische Belastungen und gesellschaftliche Isolation spielen. Methodisch bietet sich die Arbeit mit ausgewählten Gesprächssequenzen an, die analysiert und im Unterrichtsgespräch reflektiert werden können. Besonders geeignet sind Diskussionen über gesellschaftliche Vorurteile gegenüber drogenabhängigen Menschen sowie über den Unterschied zwischen Bestrafung und Hilfe. Ebenso können Lernende die Arbeit von Streetworkern und Drogenhilfeeinrichtungen untersuchen und deren Bedeutung für Prävention und Unterstützung bewerten. Das Medium eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten zur Sensibilisierung für psychische Erkrankungen und soziale Ausgrenzung. Kreative Methoden wie Perspektivwechsel, Rollenspiele oder Tagebucheinträge fördern Empathie und Urteilskompetenz. Besonders wichtig ist eine sensible Gesprächsführung, da das Thema Sucht persönliche Erfahrungen von Lernenden berühren kann. Das Medium unterstützt eine differenzierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Randgruppen und regt dazu an, über Solidarität, Hilfe und Menschenwürde nachzudenken.

Hessen

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Rheinland-Pfalz

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