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Y-Kollektiv

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Sozialer Brennpunkt Duisburg-Marxloh

Veröffentlichung:16.3.2017

Sozialer Brennpunkt Deutschlands. Duisburg-Marxloh hat bundesweit Schlagzeilen gemacht. Der Stadtteil ist ganz schön in Verruf geraten und manche sagen schon, es ist der soziale Brennpunkt Deutschlands.Kriminelle Clans, Mietnomaden, Müllprobleme. Und seit Anfang des Jahres hat die Polizei sogar eine dauerhafte Videobeobachtung angeordnet. Aber Duisburg-Marxloh ist auch als die Brautmeile Deutschlands bekannt. Im Stadtteil ist einiges los und vor allem gibt es viele Menschen, die sich für eine Besserung in Marxloh einsetzen. Gülseren Ölcüm war eine Woche in dem Stadtteil und will erleben, was da eigentlich los ist.

Das Video über Duisburg-Marxloh zeigt eine journalistische Langzeitreportage über einen Stadtteil, der bundesweit häufig als sozialer Brennpunkt wahrgenommen wird. Die Reporterin lebt eine Woche lang vor Ort und begegnet unterschiedlichen Menschen, Initiativen und Einrichtungen. Dabei werden sowohl Probleme wie Armut, Wohnungsnot, Migration, Schrottimmobilien und soziale Ausgrenzung als auch positive Aspekte wie Solidarität, zivilgesellschaftliches Engagement und Bildungsprojekte sichtbar. Besonders im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen der Bewohnerinnen und Bewohner, die unter Stigmatisierungen leiden, sich gleichzeitig aber aktiv für ihren Stadtteil einsetzen. Das Medium vermittelt dadurch ein differenziertes Bild von Marxloh und hinterfragt einseitige mediale Darstellungen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Themenbereichen soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Armut, Migration, gesellschaftliche Verantwortung sowie gelebte Nächstenliebe. Die Lernenden können sich mit Vorurteilen und gesellschaftlichen Zuschreibungen auseinandersetzen und reflektieren, wie Menschen durch Medienbilder geprägt werden. Besonders gewinnbringend ist eine Arbeit mit Perspektivwechseln: Die Lernenden analysieren zunächst eigene Vorstellungen von sogenannten „Problemvierteln“ und vergleichen diese anschließend mit den Eindrücken der Reportage. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit zu unterschiedlichen Themenfeldern an, beispielsweise „Armut und Wohnen“, „Bildungschancen“, „Engagement der Kirche“, „Migration“ oder „Vorurteile und Medien“. Einzelne Szenen können mithilfe von Standbildern analysiert und auf die Gefühle, Bedürfnisse und Hoffnungen der beteiligten Personen hin untersucht werden. Darüber hinaus eröffnet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte zu christlich-ethischen Fragestellungen: Was bedeutet Menschenwürde konkret? Welche Verantwortung trägt eine Gesellschaft gegenüber benachteiligten Menschen? Wie zeigt sich Nächstenliebe im Alltag? Besonders die kirchliche Einrichtung „Petershof“ kann dabei als Beispiel diakonischen Handelns thematisiert werden. Eine weiterführende Aufgabe könnte darin bestehen, lokale soziale Projekte im eigenen Umfeld zu recherchieren oder Handlungsmöglichkeiten gegen Ausgrenzung und Vorurteile zu entwickeln. Das Video fördert damit nicht nur Urteilsbildung und Empathiefähigkeit, sondern auch die Sensibilität für soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 6. Diakonie als christliches Zeichen für die Zukunft.

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