Der Einstieg gelingt über eine generelle Reflexion der Gottesexistenz über eine Checkbox. Gibt es Gott, Ja, Nein, Vielleicht. In einem Kurzreferat werden Argumente gesammelt und vorgestellt. Dies geschieht zuerst in Kleingruppen und dann im Plenum. Folgend werden die Argumente geclustert und bewertet. In einem nächsten Schritt wird der Widerspruch zwischen Naturwissenschaften und biblischer Schöpfung aufgehoben. Dies gelingt anhand von zwei Texten zu Kreationismus und der päpstlichen Bibelkommission. Ein weiterer Schritt thematisiert das Gottesbild anhand eines Liedtextes darin wird der Urmachergott, der seine Schöpfung verlässt und der Menschen prüfende und versuchende Gott dargestellt. Die nächste Fragestellung vertieft den Theodizeegedanken anhand eines Videos von katholisch.de. Dort werden antwortversuche auf die Frage, warum lässt Gott das zu, angeboten. Die Antworten werden bewertet und die Frage diskutiert, ob eine Antwort möglich ist. In einem nächsten Schritt wird über einen Text die Stärkung durch Glauben untersucht. Auch wenn keine letztgültige Antwort möglich ist bleibt doch die Hoffnung und das Gefühl das jemand da ist der zuhört. In einem weiteren Schritt werden die bisher gewonnenen Erkenntnisse auf ein Beispiel transferiert. Dazu werden drei Dialoge zwischen Jugendlichen, Lehrern und Priestern so verändert und weitergeführt, dass aussagekräftige Antworten entstehen. In einem letzten Schritt wird über einen weiteren Liedtext erneut das Element der Hoffnung und freien Entscheidung zur Hoffnung thematisiert. Dabei stellt und beantwortet jeder Lerner für sich die Frage, muss ich glauben? Dabei wird angeregt für die guten Ereignisse im Leben zu danken und die Antwort Gottes auf die schlechten Ereignisse in Hoffnung abzuwarten. Der Text wird zudem in Bezug zu den Dialogen gesetzt und dient als Vertiefung dazu.
Video: https://www.katholisch.de/video/22572-warum-laesst-gott-das-zu-glaubeleben