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Katholisch.de | Aufgekreuzt

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Aufgekreuzt: Das Zweite Vatikanische Konzil #24

Veröffentlichung:9.8.2021

Das Zweite Vatikanische Konzil prägt die Kirche und die innerkirchliche Diskussion bis heute. Doch was stand bei der Bischofsversammlung zwischen 1962 und 1965 eigentlich im Fokus – und was heißt das für die Menschen heute? Themen im katholisch.de-Podcast "Aufgekreuzt".

Der Podcast „Hier ist aufgekreuzt“ von katholisch.de beschäftigt sich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das von 1962 bis 1965 in Rom stattfand und bis heute als eines der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte gilt. Die Folge erklärt, warum Papst Johannes XXIII. das Konzil einberief, welche Rolle Papst Paul VI. bei seiner Fortführung spielte und welche zentralen Dokumente verabschiedet wurden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Lumen gentium zum Kirchenverständnis, Gaudium et spes zum Verhältnis von Kirche und Welt, Sacrosanctum Concilium zur Liturgie und Nostra aetate zum Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen. Der Podcast zeigt, dass das Konzil die Kirche als Volk Gottes, als dialogfähige Weltkirche und als Gemeinschaft in der modernen Welt neu zu verstehen suchte.

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Für den Religionsunterricht eignet sich der Podcast besonders, um Lernenden die Bedeutung kirchlicher Reformprozesse und die bleibende Aktualität des Zweiten Vatikanischen Konzils zu erschließen. Didaktisch kann das Medium dazu beitragen, zentrale Entwicklungen der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert verständlich zu machen: Liturgiereform, stärkere Beteiligung der Gläubigen, ökumenische Öffnung, interreligiöser Dialog, Weltkirche und die Frage nach den „Zeichen der Zeit“. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Höranalyse zu den vier zentralen Konzilsdokumenten an. Lernende können in Gruppen herausarbeiten, welche Veränderungen jeweils angestoßen wurden und wo diese bis heute nachwirken. Besonders anschaulich ist ein Vergleich zwischen vorkonziliarer und nachkonziliarer Liturgie, etwa anhand von Sprache, Raumordnung, Rolle der Gemeinde und Beteiligung der Gläubigen. Darüber hinaus kann der Podcast Ausgangspunkt für Diskussionen über aktuelle kirchliche Reformfragen sein, etwa Synodalität, Partizipation von Laien, Stellung von Frauen, Verhältnis zur modernen Welt oder interreligiöse Verständigung. So fördert das Medium historisches Orientierungswissen, religiöse Urteilskompetenz und ein differenziertes Verständnis dafür, dass kirchliche Tradition nicht Stillstand bedeutet, sondern immer wieder neu gedeutet und verantwortet werden muss.

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