Religion und Gewalt haben ein zwiespältiges Verhältnis zueinander. Obwohl Frieden und Gewaltlosigkeit die Kernbotschaften vieler Religionen sind, wird im Namen des Glaubens vielerorts Gewalt ausgeübt. Religionen stiften Identität. Das kann den sozialen Zusammenhalt fördern, aber auch zu Abgrenzung führen. Was können wir also tun, um die Ausbreitung von Gewalt im Namen von Religionen zu vermeiden?
Das Video thematisiert das spannungsreiche Verhältnis von Religion und Gewalt. Es zeigt, dass viele Religionen zwar Frieden und Gewaltlosigkeit als zentrale Botschaften verkünden, jedoch historisch und gegenwärtig auch zur Legitimation von Gewalt genutzt werden. Am Beispiel der Kreuzzüge wird deutlich, wie religiöse Argumente mit politischen und wirtschaftlichen Interessen verflochten waren. Aktuelle Beispiele aus Tansania und Saudi Arabien verdeutlichen, wie religiöse Identität sowohl Gemeinschaft stärken als auch Konflikte verschärfen kann. Besonders eindrücklich wird dies am Beispiel extremistischer Gruppen wie Boko Haram, die Religion zur Rechtfertigung von Gewalt und Terror einsetzen. Abschließend werden Wege aufgezeigt, wie durch Aufklärung, gesellschaftlichen Ausgleich und Dialog ein friedlicheres Zusammenleben gefördert werden kann.