Der Einstieg gelingt durch eine Assoziationsübungen zum Verhältnis von Männern und Frauen in Deutschland in Form einer Mindmap. Anschließend wird thematisiert, welche der gesammelten Punkte besonders auf Familien mit Migrationshintergrund zu treffen. Nun stehen den Lernenden zwei Biografien zur Verfügung, von denen eine in Hausarbeit vorbereitet werden soll. Falls der Legion zu Unterricht als Doppelstunde vorliegt, kann die Hausaufgabe bereits in der vorhergehenden Stunde erteilt werden. Ein Material zur Auswertung der Interviews liegt bei.
Die Auswertung kann auch innerhalb einer Schulstunde in Gruppenarbeit stattfinden. In den Gruppen entstehen Poster, welche die Frauen charakterisieren und die wichtigsten Aspekte ihrer Biografie vorstellen. Dazu kann z. B. ein Zeitstrahl teil des Plakats sein. Auch eine Sammlung von Adjektiven ist möglich, um das Leben der Frauen zu beschreiben.
In einer weiteren Stunde werden die Veränderungen erfasst, die auf Frauen zu kommen, wenn sie durch Migration in eine neue Gesellschaft eintreten. Dazu entsteht eine Landkarte, die den Reiseweg der Frauen nach vollzieht und besondere Stationen vorstellt. Eine genaue Beschreibung des Aufbaus dieses Arbeitsschritts ist liegt im tabellarischen Unterrichtsentwurf vor.
Die abschließende Stunde der Einheit ermöglicht die Wahl zwischen einem Interview über einen Leitfaden im Material oder einen Tagebucheintrag. Auch dieser ist über ein Material entlastet. Beide Methoden reflektieren erneuert das Erleben der Migration und des Ankommens im Zielland vor dem Hintergrund der Rolle als Frau.