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Münchner Theologische ZeitschriftJan Loffeld

Münchner Theologische Zeitschrift,

Jan Loffeld

Geschichten verbinden

Veröffentlichung:1.5.2026

Die neuere religionssoziologische Empirie stellt die Kirchen in Deutschland vor große Herausforderungen: Eine transzendente Verwurzelung ihres gesellschaftlich sehr geschätzten Engagements ist für immer mehr Menschen bedeutungslos. Was aber kann dieses Faktum für das Pastoralverständnis einer Kirche bedeuten, deren Selbstbild als ‚Sakrament‘ die horizontale und transzendente Dimension als untrennbar miteinander verbunden auffasst?

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Die neuere religionssoziologische Empirie stellt die Kirchen in Deutschland vor große Herausforderungen: Eine transzendente Verwurzelung ihres gesellschaftlich sehr geschätzten Engagements ist für immer mehr Menschen bedeutungslos. Was aber kann dieses Faktum für das Pastoralverständnis einer Kirche bedeuten, deren Selbstbild als ‚Sakrament‘ die horizontale und transzendente Dimension als untrennbar miteinander verbunden auffasst? Der vorliegende Aufsatz möchte vor diesem Hintergrund ein narratives Verständnis von Pastoral vorschlagen, das die narrative Grundstruktur des Menschen als Prämisse für die Seelsorge ernst nimmt und so auf Grundlage unterschiedlicher bereits vorliegender narrativer Ansätze sowie mithilfe der Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils entwickelt werden kann.

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