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Münchner Theologische ZeitschriftJochen Sautermeister

Münchner Theologische Zeitschrift,

Jochen Sautermeister

Resilienz zwischen Selbstoptimierung und Identitätsbildung

Veröffentlichung:1.5.2026

Resilienzdiskurse und Resilienzpraktiken stellen einen Reflex auf ganz unterschiedliche Belastungen und Herausforderungen durch die Realität dar, wobei Resilienz in pädagogisch-psychologisch-therapeutischer Hinsicht der Subjektstabilisierung dient (Kapitel 1). Der Beitrag beleuchtet ausgewählte Risiken von Selbstoptimierungsbestrebungen, die mit problematischen Resilienzanforderungen einhergehen können (Kapitel 2).

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Resilienzdiskurse und Resilienzpraktiken stellen einen Reflex auf ganz unterschiedliche Belastungen und Herausforderungen durch die Realität dar, wobei Resilienz in pädagogisch-psychologisch-therapeutischer Hinsicht der Subjektstabilisierung dient (Kapitel 1). Der Beitrag beleuchtet ausgewählte Risiken von Selbstoptimierungsbestrebungen, die mit problematischen Resilienzanforderungen einhergehen können (Kapitel 2). Aus moralpsychologisch-theologisch-ethischer Sicht lässt sich Resilienz als eine vulnerabilitätsbewusste und krisensensible Perspektive für Identitätsbildung und Identitätsarbeitsfähigkeit begreifen. Dabei kann der christliche Glauben zu einer Solidarität mit vulnerablen Menschen ermutigen und zugleich die systemischstrukturellen Bedingungen im Blick behalten (Kapitel 3).

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