RU-digitalRU-digital-logo
Deutsche Welle

Deutsche Welle

Anders Amen - Den Segen gibt's im Netz

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video porträtiert das Pastorinnen Ehepaar Stefanie Radtke und Ellen Radtke, die in einer ländlichen Kirchengemeinde arbeiten und zugleich mit ihrem YouTube Format „Anders Amen“ neue Wege kirchlicher Kommunikation gehen. Es zeigt, wie die beiden Frauen ihren Alltag zwischen Gemeindearbeit, Konfirmandenunterricht, Gottesdienst und digitaler Öffentlichkeit gestalten. Dabei thematisieren sie offen ihre Beziehung, ihren Kinderwunsch und persönliche Herausforderungen. Das Medium macht deutlich, dass Kirche sich im Wandel befindet und neue Formen von Verkündigung und Seelsorge entstehen, insbesondere durch soziale Medien. Gleichzeitig werden Spannungen sichtbar, etwa durch kritische Stimmen aus der Kirchenleitung oder durch gesellschaftliche Erwartungen an kirchliche Rollenbilder. Insgesamt zeichnet das Medium ein Bild von einer Kirche, die zwischen Tradition und Erneuerung steht und in der Fragen von Identität, Gleichberechtigung und Glaubensvermittlung neu verhandelt werden.

Die beiden Pfarrerinnen Ellen und Stefanie Radtke sind verheiratet. Sie leiten zusammen eine Gemeinde - und betreiben den YouTube-Kanal "Anders Amen". Im Netz werden sie dafür gefeiert - ihr Bischof sagt dagegen, seine Sache sei das eher nicht.

Products

Für den Religionsunterricht eröffnet das Medium vielfältige didaktische Zugänge, da es zentrale Themen wie Kirche im Wandel, Rollenbilder, Vielfalt, Glaubenskommunikation und persönliche Glaubenswege anschaulich verbindet. Lernende können zunächst die Lebenswelt der Pastorinnen erschließen und überlegen, wie sich Kirche heute verändert und welche Bedeutung digitale Medien für religiöse Kommunikation haben. Besonders gewinnbringend ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie Glauben authentisch vermittelt werden kann und welche Rolle persönliche Erfahrungen dabei spielen. Methodisch bietet sich eine Analyse ausgewählter Szenen an, etwa im Hinblick auf Sprache, Auftreten und Themenwahl, um zu verstehen, warum das Format besonders junge Menschen anspricht. Ebenso können Lernende diskutieren, welche Chancen und Grenzen soziale Medien für Kirche bieten. Ein weiterer Schwerpunkt kann auf dem Thema Vielfalt und Akzeptanz liegen, insbesondere im Blick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften innerhalb der Kirche. Hier können Lernende ihre eigenen Einstellungen reflektieren und mit christlichen Grundwerten wie Nächstenliebe, Respekt und Würde des Menschen in Beziehung setzen. Auch die Frage nach kirchlicher Autorität und Tradition kann thematisiert werden, etwa durch die Gegenüberstellung von innovativen Formaten und klassischen Erwartungen an kirchliches Handeln. Handlungsorientiert können Lernende eigene Ideen für moderne Glaubenskommunikation entwickeln oder ein eigenes kurzes Medienformat entwerfen. Ziel ist es, die Urteilskompetenz der Lernenden zu stärken und ihnen zu ermöglichen, Kirche als dynamischen und gestaltbaren Raum zu verstehen, in dem unterschiedliche Lebensentwürfe Platz haben.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.3 Kirche in der Welt von heute.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 4. Das Selbstverständnis von Kirche und sein Wandel unter dem Anspruch und der Herausforderung durch die Moderne.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.