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Oh mein Gott – Mormonen missionieren für Gott in Deutschland

Veröffentlichung:25.1.2018

Das Video begleitet zwei junge Missionarinnen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die aus den USA nach Deutschland gekommen sind, um für ihren Glauben zu werben. Die Reportage zeigt ihren streng geregelten Alltag zwischen Gebet, Schriftstudium, Sprachtraining, Besuchen bei Gemeindemitgliedern und Gesprächen mit Außenstehenden. Dabei wird deutlich, wie stark sich die beiden Frauen mit ihrer Religion identifizieren und wie sehr ihr Leben von festen Regeln, Verzicht und missionarischem Auftrag geprägt ist. Zugleich eröffnet das Medium Einblicke in zentrale Glaubensvorstellungen der Gemeinschaft, etwa in Bezug auf Familie, Sünde, Jesus Christus, Gebet und die Frage nach Gott angesichts des Leids in der Welt. Besonders spannend ist die Begegnung zwischen der religiösen Überzeugung der Missionarinnen und der atheistischen Perspektive des Reporters, wodurch grundlegende Fragen nach Glaube, Zweifel und Lebensdeutung sichtbar werden.

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Für den Religionsunterricht ist das Medium sehr gut geeignet, um unterschiedliche religiöse Lebensformen und Glaubensüberzeugungen kennenzulernen und kritisch zu reflektieren. Lernende können sich mit der Frage auseinandersetzen, warum junge Menschen ihr Leben so konsequent an einer Religion ausrichten und welche Kraft ihnen daraus erwächst. Methodisch bietet sich zunächst eine genaue Analyse der Lebensweise der Missionarinnen an, etwa im Blick auf Tagesstruktur, Regeln, Sprache und Selbstverständnis. Anschließend kann das Gespräch über Glaubensfragen vertieft werden, besonders über die Themen Gottesbild, Leid, Freiheit, Verzicht und Mission. Sehr ergiebig ist dabei die Gegenüberstellung der Positionen des Reporters und der Missionarinnen, weil so unterschiedliche Weltdeutungen sichtbar und vergleichbar werden. Auch ein Perspektivwechsel kann hilfreich sein, indem Lernende aus der Sicht einer Missionarin oder aus der Sicht eines skeptischen Beobachters formulieren, wie sie die Begegnung erleben. Darüber hinaus eignet sich das Medium für Diskussionen über religiöse Identität, Toleranz und die Grenzen missionarischen Handelns. Es kann auch mit klassischen Themen des Religionsunterrichts verbunden werden, etwa mit der Theodizeefrage, also der Frage, wie ein guter Gott das Leid zulassen kann. Kreative Aufgaben wie das Verfassen eines Dialogs zwischen Glaube und Zweifel oder das Schreiben eines Tagebucheintrags aus Sicht einer Missionarin vertiefen die Auseinandersetzung. Wichtig ist eine sensible Begleitung, damit Lernende zwischen Information, persönlicher Haltung und möglicher Kritik diff

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.2 Gottesbilder im Leben der Menschen. Menschliche Vorstellungen und Offenbarung .

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Sehnsuchtsfüller Esoterik und „Sekten“

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 5. Säkulare Heilsangebote und neue religiöse Bewegungen.

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