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Die Kaaba – Wie entstand das wichtigste Heiligtum des Islam? | Terra X

Veröffentlichung:11.3.2021

Um 500 vor Christus, lange bevor Mekka zum Zentrum der islamischen Welt wird, gibt es in der Nähe des heutigen Mekka einen Ort, zu dem viele Menschen pilgern. Es geht ihnen um ein einfaches, quaderförmiges Gebäude, das der Legende nach schon seit Anbeginn der Menschheit dort steht. Im Inneren der Kaaba werden damals unterschiedliche Gottheiten verehrt. Besondere Verehrung aber genießt ein schwarzer Stein, der göttlichen Ursprungs sein soll.

Im siebten Jahrhundert nach Christus tritt der Prophet Mohammed in Mekka in Erscheinung. Seine Lehre ist in Arabien nicht unbekannt. Sie handelt von dem EINEN Gott, der die Geschicke der Welt und der Menschen bestimmt. Mohammed wendet sich gegen die Vielgötterei, wird jedoch zunächst mit seinen Anhängern aus Mekka vertrieben und flieht nach Medina. Acht Jahre später kehrt er mit bewaffneten Kriegern nach Mekka zurück und nimmt die Stadt ein.Das Medium zeichnet die religiöse und kulturelle Entwicklung auf der arabischen Halbinsel von der Antike bis zur Entstehung des Islam nach. Es beginnt mit den Nabatäern, die durch den Handel mit Weihrauch großen Reichtum erlangten und beeindruckende Städte wie Petra errichteten. Ihre Religion bleibt teilweise rätselhaft und war geprägt von Naturverehrung und Steinkulten. In Mekka entwickelte sich ein multireligiöses Zentrum, in dem verschiedene Glaubensvorstellungen nebeneinander existierten und Pilgerreisen eine große Rolle spielten. Im siebten Jahrhundert tritt schließlich Mohammed auf, der mit der Botschaft des einen Gottes eine neue religiöse Bewegung begründet. Das Medium zeigt die Konflikte mit bestehenden religiösen und wirtschaftlichen Strukturen, die Ausbreitung seiner Lehre sowie die zentrale Bedeutung der Kaaba als religiöses Zentrum des Islam.

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Im Religionsunterricht bietet das Medium einen wichtigen Zugang zum Verständnis der Entstehung des Islam und seiner historischen Wurzeln. Lernende können die religiöse Vielfalt vor der Zeit Mohammeds kennenlernen und erkennen, dass Religionen sich in konkreten kulturellen Kontexten entwickeln. Methodisch eignet sich eine arbeitsteilige Erschließung, bei der einzelne Aspekte wie Handel, religiöse Praxis, gesellschaftliche Strukturen und die Botschaft Mohammeds genauer untersucht werden. Ein Vergleich mit Judentum und Christentum kann Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gottesbild herausarbeiten. Ebenso kann die Bedeutung von Pilgerorten und religiösen Symbolen thematisiert werden. Diskussionsimpulse können sich mit Fragen nach religiöser Toleranz, Macht und gesellschaftlichem Wandel beschäftigen. Kreative Zugänge wie das Erstellen eines Zeitstrahls oder das Schreiben eines fiktiven Berichts aus der Perspektive eines Zeitzeugen ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung. Differenzierung gelingt durch offene Aufgabenstellungen, die sowohl grundlegendes Verständnis als auch reflektierende Bewertung fördern.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.2 Dem Islam begegnen. Auseinandersetzung und Toleranz.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

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