Das Video thematisiert die Entstehung von Extremismus und nimmt dabei die sogenannte Todesnacht von Stammheim sowie weitere Beispiele aus jüngerer Geschichte als Ausgangspunkt. Es wird erläutert, dass es keine angeborene Veranlagung für extremistische Gewalt gibt, sondern dass verschiedene individuelle und soziale Faktoren zusammenwirken. Dazu gehören schwierige Kindheitserfahrungen, fehlende Geborgenheit, Ausgrenzung, Identitätssuche sowie der Einfluss von Gruppen und Ideologien. Das Video unterscheidet außerdem zwischen radikalem Denken und extremistischem Handeln und zeigt verschiedene Formen von Extremismus auf. Ziel ist es, zu verdeutlichen, dass theoretisch jeder Mensch gefährdet sein kann, wenn bestimmte Bedingungen zusammenkommen, und dass Extremismus eine reale Gefahr für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellt.
Niemand wird als Extremist geboren - und kein Mensch ist von der Kindheit an ein potenzieller Terrorist. Wie aber kommt es, dass sich jemand radikalisiert und am Ende womöglich sogar bereit ist, andere zu töten? Gibt es ein „Terror-Gen“? Ist die Gesellschaft schuld? Darum geht es in diesem Video.