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Könntest du ein Terrorist sein?

Veröffentlichung:29.7.2020

Das Video thematisiert die Entstehung von Extremismus und nimmt dabei die sogenannte Todesnacht von Stammheim sowie weitere Beispiele aus jüngerer Geschichte als Ausgangspunkt. Es wird erläutert, dass es keine angeborene Veranlagung für extremistische Gewalt gibt, sondern dass verschiedene individuelle und soziale Faktoren zusammenwirken. Dazu gehören schwierige Kindheitserfahrungen, fehlende Geborgenheit, Ausgrenzung, Identitätssuche sowie der Einfluss von Gruppen und Ideologien. Das Video unterscheidet außerdem zwischen radikalem Denken und extremistischem Handeln und zeigt verschiedene Formen von Extremismus auf. Ziel ist es, zu verdeutlichen, dass theoretisch jeder Mensch gefährdet sein kann, wenn bestimmte Bedingungen zusammenkommen, und dass Extremismus eine reale Gefahr für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellt.

Niemand wird als Extremist geboren - und kein Mensch ist von der Kindheit an ein potenzieller Terrorist. Wie aber kommt es, dass sich jemand radikalisiert und am Ende womöglich sogar bereit ist, andere zu töten? Gibt es ein „Terror-Gen“? Ist die Gesellschaft schuld? Darum geht es in diesem Video.

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Für den Religionsunterricht eröffnet das Medium eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen nach Menschenbild, Verantwortung und Gemeinschaft. Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Extremismus sammeln und diese mit den im Video dargestellten Ursachen vergleichen. In einer anschließenden Reflexion bietet sich die Frage an, was Menschen Halt, Orientierung und Zugehörigkeit gibt und welche Rolle dabei Familie, Freundschaft und Glaube spielen können. Methodisch eignet sich das Medium für Diskussionen, Fallanalysen oder Gruppenarbeiten, in denen Lernenden Ursachen und Gegenstrategien erarbeiten. Ein besonderer Fokus kann auf der Bedeutung von Nächstenliebe, Menschenwürde und friedlichem Zusammenleben liegen. Auch ein Vergleich mit biblischen Impulsen ist sinnvoll, etwa im Blick auf Feindesliebe, Vergebung und Gewaltverzicht. Ziel ist es, Lernenden für Mechanismen von Ausgrenzung und Radikalisierung zu sensibilisieren und sie darin zu stärken, eigene Haltungen von Toleranz, Verantwortung und Respekt zu entwickeln. Ebenso kann thematisiert werden, wie religiöse Überzeugungen missbraucht werden können und wie wichtig ein reflektierter Glaube ist.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.2 Dem Islam begegnen. Auseinandersetzung und Toleranz.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

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