In dem Psalm, auf den sich das neue MISEREOR-Hungertuch der Künstlerin Lilian Moreno Sánchez bezieht, heißt es "Du stellst meine Füße auf weiten Raum". In der Corona-Krise sind die Räume eng geworden. Corona hat Freiheiten eingeschränkt und Lebensstile verändert. Doch es sind auch Möglichkeiten sichtbar geworden, wie wir bewusster, solidarischer, ökologisch sinnvoller leben und handeln können.
Misereor und Brot für die Welt setzen mit diesem Hungertuch in der Fastenzeit 2021 ein Zeichen für die Ökumene: Gemeinden beider Konfessionen nutzen das Bild und machen Mut, weiter an der Einen Welt zu bauen.
Das Hungertuch thematisiert die Verletzung von Menschenrechten anhand des zertrümmerten Fußes eines chilenischen Bürgerrechtlers, der von Polizisten schwer misshandelt wurde. Jesus will uns helfen aufzustehen und in Würde standhaft für das eigene Menschenrecht und das Recht der anderen zu sein.