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Eigentum verpflichtet – das Schneeräumen des Gehsteigs (Powerpoint zur Stunde)

Veröffentlichung:1.1.2025

Das Medium „Eigentum verpflichtet“ ist eine PowerPoint Präsentation für den Unterricht ab Klasse 5, die den in Artikel 14 des Grundgesetzes formulierten Gedanken „Eigentum verpflichtet“ anhand eines lebensnahen Beispiels erschließt. Als Ausgangspunkt dient das Schneeräumen vor einem Haus, das auf der zweiten Seite durch ein Foto anschaulich dargestellt wird. Ein kurzer Film informiert anschließend über Regeln zum richtigen Schneeräumen und fordert die Lernenden dazu auf, sich wesentliche Informationen zu merken. Die gewonnenen Erkenntnisse werden gemeinsam gesammelt und auf die Frage bezogen, welche Regeln beim Schneeräumen beachtet werden müssen. Im Zentrum steht schließlich Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes mit der Aussage „Eigentum verpflichtet“. Die Lernenden sollen die Bedeutung dieses Satzes erschließen und einen Zusammenhang zwischen Eigentum und der Verantwortung für das Schneeräumen herstellen.

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Didaktisch bietet das Medium einen besonders konkreten Zugang zur Frage nach Eigentum und Verantwortung. Der zunächst abstrakt wirkende Verfassungssatz wird mit einer Alltagssituation verbunden, die auch für jüngere Lernende nachvollziehbar ist. Als Einstieg kann das Foto zum Schneeräumen auf der zweiten Seite zunächst ohne weitere Erklärung präsentiert werden. Die Lernenden beschreiben die dargestellte Situation und äußern Vermutungen dazu, weshalb Schnee auf einem Gehweg entfernt werden muss und wer dafür verantwortlich sein könnte. Dadurch werden Vorwissen und Alltagserfahrungen aktiviert. Anschließend kann der im Medium vorgesehene Film eingesetzt werden. Die Lernenden erhalten dabei einen klaren Beobachtungsauftrag und sollen sich wichtige Informationen über das richtige Schneeräumen merken. Je nach Lerngruppe kann es sinnvoll sein, den Film ein zweites Mal zu zeigen und die Lernenden ihre Beobachtungen zunächst zu zweit vergleichen zu lassen. Danach werden die Ergebnisse entsprechend der Präsentation gemeinsam gesammelt. Erst nach dieser konkreten Erarbeitung wird mit „Eigentum verpflichtet“ der zentrale Satz aus Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes eingeführt. Methodisch bietet sich hier zunächst eine kurze Einzelreflexion an, in der die Lernenden den Satz mit eigenen Worten erklären. Danach können ihre Deutungen in Partnerarbeit verglichen und im Unterrichtsgespräch zusammengeführt werden. Die anschließende Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Verfassungssatz und dem Schneeräumen ermöglicht einen Transfer vom konkreten Beispiel zum übergeordneten Prinzip. Für den Religionsunterricht lässt sich daran eine weiterführende Auseinandersetzung mit Verantwortung, Mitmenschlichkeit und dem Umgang mit dem eigenen Besitz anschließen. Die Lernenden können darüber nachdenken, ob Menschen mit ihrem Eigentum ausschließlich nach eigenen Interessen umgehen dürfen oder ob aus Besitz auch Verantwortung gegenüber anderen Menschen entsteht. Als Vertiefung können weitere Alltagssituationen gesammelt werden, in denen Eigentum mit Verantwortung verbunden ist. Denkbar sind ein Haus, ein Grundstück oder andere Formen persönlichen Besitzes. Die Lernenden können zu ausgewählten Beispielen erläutern, wer Verantwortung trägt, wem verantwortliches Handeln zugutekommt und welche Folgen verantwortungsloses Verhalten haben könnte. Im Religionsunterricht kann diese Fragestellung zusätzlich mit Vorstellungen von Nächstenliebe, Verantwortung für die Gemeinschaft und einem verantwortungsvollen Umgang mit Besitz verbunden werden. Eine abschließende Reflexion kann die Lernenden dazu anregen, den Satz „Eigentum verpflichtet“ in eigenen Worten zu formulieren und anhand eines selbst gewählten Beispiels zu erklären. So fördert das Medium neben Sachwissen über das Grundgesetz insbesondere die Fähigkeit, konkrete Alltagssituationen unter ethischen Gesichtspunkten wahrzunehmen, Verantwortung zu erkennen und begründete Urteile zu entwickeln.

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5G.1 Sich etwas zutrauen. Angenommensein: Selbstvertrauen und Glaube.

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