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Warum die Bibel Bilder verbietet! Das biblische Bilderverbot verständlich erklärt.

Veröffentlichung:24.5.2024

Das Video setzt sich mit dem biblischen Bilderverbot auseinander und geht der Frage nach, warum im Zweiten Gebot gefordert wird, sich kein Bild von Gott zu machen. Ausgehend von der Formulierung in Exodus 20 wird erläutert, dass das Bilderverbot nicht grundsätzlich gegen Bilder oder Vorstellungen von Gott gerichtet ist. Vielmehr zeigt das Medium, dass religiöse Bilder notwendig sind, um von Gott sprechen zu können, zugleich aber immer begrenzt bleiben. Anhand biblischer Gottesbilder und der Erzählung vom brennenden Dornbusch wird verdeutlicht, dass Gott sich menschlicher Verfügbarkeit entzieht und nicht auf eine einzige Vorstellung festgelegt werden kann. Das Video arbeitet heraus, dass alle Gottesbilder menschliche Deutungsversuche darstellen und deshalb stets kritisch reflektiert werden müssen. Gleichzeitig wird betont, dass Aussagen über Gott nicht beliebig sind, sondern sich an der biblischen Überlieferung und insbesondere an der Offenbarung Gottes in Jesus Christus orientieren.

Das Video beschäftigt sich mit dem biblischen Bilderverbot und der Frage, warum Menschen sich nach dem zweiten Gebot kein Bild von Gott machen sollen. Ausgangspunkt ist die Formulierung aus dem zweiten Buch Mose, nach der kein Bildnis angefertigt und angebetet werden soll. Zugleich macht das Video deutlich, dass die Bibel selbst zahlreiche Gottesbilder kennt und dass religiöse Sprache ohne Bilder kaum auskommt. Entscheidend ist deshalb nicht ein grundsätzliches Verbot jeder bildhaften Vorstellung, sondern die Einsicht, dass kein einzelnes Bild Gott vollständig erfassen kann. Alle Gottesvorstellungen sind menschliche Versuche, etwas über Gott auszusagen, bleiben aber begrenzt. Diese Unverfügbarkeit Gottes wird anhand der Erzählung vom brennenden Dornbusch erläutert. Als Mose nach Gottes Namen fragt, antwortet Gott mit der geheimnisvollen Aussage „Ich bin, was ich bin“. Das Video deutet dies als Hinweis darauf, dass Gott sich nicht festlegen oder verfügbar machen lässt. Auch die Erzählung vom goldenen Kalb wird in diesem Zusammenhang aufgegriffen. Die Menschen sollen Gott nicht auf einen Gegenstand oder eine starre Vorstellung reduzieren. Daraus folgt die Aufforderung, eigene Gottesbilder immer wieder kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig betont das Video, dass Aussagen über Gott nicht beliebig sind. Im christlichen Verständnis müssen sie sich an grundlegenden Aussagen der Bibel und besonders an Jesus Christus orientieren. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass das Bilderverbot in verschiedenen christlichen Traditionen unterschiedlich ausgelegt wird.

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Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Gottesbildern, zum Bilderverbot, zu den Zehn Geboten, zur Gottesoffenbarung, zu Mose, zum brennenden Dornbusch und zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen religiöser Sprache. Es bietet einen anspruchsvollen Zugang zu der grundlegenden theologischen Frage, wie Menschen von Gott sprechen können, wenn Gott nach biblischem Verständnis das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigt. Besonders gewinnbringend ist dabei die Spannung zwischen der Notwendigkeit religiöser Bilder und der Warnung davor, Gott auf ein bestimmtes Bild festzulegen.

Als Einstieg kann die Lehrkraft die Aussage „Du sollst dir kein Bild von Gott machen“ sichtbar präsentieren. Die Lernenden sammeln spontan, was sie darunter verstehen. Dabei können unterschiedliche Deutungen entstehen. Einige Lernende werden das Gebot möglicherweise als vollständiges Verbot von Bildern auffassen, andere eher als Verbot der Verehrung von Götzenbildern. Diese unterschiedlichen Vorstellungen sollten zunächst gesammelt und erst nach der Betrachtung des Videos überprüft werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Lernenden verschiedene Gottesbilder oder Begriffe zu präsentieren, beispielsweise Vater, Mutter, Hirte, König, Licht, Fels, Feuer oder Quelle. Anschließend kann gefragt werden, ob solche Bilder dem biblischen Bilderverbot widersprechen. Diese Frage erzeugt bewusst eine Spannung und bereitet die zentrale Aussage des Videos vor. Nach der Betrachtung können die Lernenden ihre ursprünglichen Einschätzungen überarbeiten.

Während der Betrachtung empfiehlt es sich, die Argumentation des Videos schrittweise zu sichern. Die Lernenden können eine Übersicht mit den Bereichen Bilder sind notwendig, Bilder sind begrenzt, Gott bleibt unverfügbar und Aussagen über Gott sind nicht beliebig anlegen. Zu jedem Bereich werden zentrale Aussagen des Videos notiert. Dadurch wird deutlich, dass das Bilderverbot nicht einfach als Ablehnung jeder religiösen Bildsprache verstanden werden kann.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Bild als sprachlicher Vorstellung und einem Bild als Gegenstand der Verehrung. Die Lernenden können untersuchen, ob das Gebot vor allem das Herstellen von Bildern, das Anbeten von Bildern oder das Festlegen Gottes auf ein bestimmtes Bild kritisiert. Diese Differenzierung verhindert ein zu einfaches Verständnis des Bilderverbots.

Die Aussage, dass ein bildloser Glaube trostlos sein könne, eignet sich für eine Diskussion über die Funktion religiöser Sprache. Die Lernenden können überlegen, weshalb Menschen überhaupt Bilder und Vergleiche benötigen, um über etwas Unsichtbares oder schwer Fassbares zu sprechen. Sie können Beispiele aus Alltag, Literatur und Religion sammeln, in denen bildhafte Sprache mehr ausdrückt als eine rein sachliche Beschreibung.

Zur Vertiefung kann die Lehrkraft die Frage stellen, ob ein Gottesbild richtig oder falsch sein kann. Die Lernenden können verschiedene Kriterien entwickeln. Dabei sollte deutlich werden, dass ein Gottesbild einen bestimmten Aspekt ausdrücken kann, ohne Gott vollständig zu beschreiben. Problematisch wird es, wenn ein Bild absolut gesetzt wird oder andere Vorstellungen ausschließt. Auf diese Weise wird die Fähigkeit zur theologischen Differenzierung gefördert.

Die Erzählung vom brennenden Dornbusch bietet einen besonders geeigneten Zugang zur Vorstellung der Unverfügbarkeit Gottes. Die Lernenden können die entsprechende Bibelstelle lesen und untersuchen, warum Mose nach dem Namen Gottes fragt. Anschließend kann die Antwort Gottes „Ich bin, was ich bin“ beziehungsweise eine alternative Übersetzung wie „Ich werde sein, der ich sein werde“ betrachtet werden. Die Lernenden überlegen, weshalb diese Antwort keine einfache Definition Gottes liefert.

Der im Video verwendete Vergleich mit Rumpelstilzchen kann methodisch aufgegriffen werden, um die Bedeutung von Namen in alten Erzählungen zu verdeutlichen. Die Lernenden können untersuchen, weshalb das Wissen um einen Namen mit Macht oder Kontrolle verbunden sein kann. Anschließend wird die Frage gestellt, warum Gott sich dieser Verfügbarkeit entzieht. Dadurch lässt sich die theologische Aussage anschaulich erschließen, dass Menschen Gott nicht besitzen oder kontrollieren können.

Auch die Erzählung vom goldenen Kalb bietet sich zur Vertiefung an. Die Lernenden können untersuchen, warum das Volk Israel ein sichtbares Gottesbild herstellen wollte. Dabei können Unsicherheit, Angst und der Wunsch nach einem greifbaren religiösen Symbol thematisiert werden. Anschließend kann diskutiert werden, weshalb gerade dieser Wunsch nach Sicherheit problematisch sein kann, wenn Gott dadurch auf einen Gegenstand reduziert wird.

Eine wichtige lebensweltliche Übertragung besteht darin, die Lernenden über eigene starre Vorstellungen nachdenken zu lassen. Dies muss nicht ausschließlich religiös geschehen. Sie können Beispiele nennen, in denen Menschen andere Personen auf eine bestimmte Eigenschaft reduzieren. Anschließend kann die Parallele zur Gottesvorstellung gezogen werden. So wird verständlich, weshalb das Festlegen auf ein einziges Bild problematisch sein kann.

Für ältere Lernende eignet sich die Frage nach der Unverfügbarkeit Gottes besonders gut. Der Begriff kann zunächst gemeinsam erschlossen werden. Unverfügbarkeit bedeutet, dass Gott sich menschlicher Kontrolle entzieht. Gott kann nicht vollständig definiert, benutzt oder für eigene Interessen vereinnahmt werden. Diese Einsicht kann mit historischen und aktuellen Beispielen verbunden werden, in denen Menschen behaupten, ganz genau zu wissen, was Gott wolle. Dadurch wird das kritische Potenzial des Bilderverbots sichtbar.

Das Video bietet außerdem einen guten Anlass, über religiösen Fundamentalismus nachzudenken. Wenn Menschen ihr eigenes Gottesbild absolut setzen und keine Korrektur mehr zulassen, kann daraus Intoleranz entstehen. Die Lernenden können untersuchen, warum die Bereitschaft zur Selbstkritik für religiöses Denken wichtig ist. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, religiöse Überzeugungen nicht pauschal als problematisch darzustellen.

Die Aussage, dass Gottesbilder durch die Bibel, durch andere Menschen und durch neue Erfahrungen korrigiert werden können, lässt sich methodisch in einer Gruppenarbeit erschließen. Jede Gruppe erhält ein bestimmtes Gottesbild und prüft, welche biblischen Texte dieses Bild unterstützen und welche Texte es ergänzen oder relativieren. Dadurch wird sichtbar, dass die Bibel selbst keine einheitliche und eindimensionale Gottesvorstellung bietet.

Ein weiterer Schwerpunkt kann auf der Frage liegen, ob Aussagen über Gott beliebig sind. Die Lernenden können zunächst Positionen sammeln. Eine Position könnte lauten, dass jeder Mensch sich Gott vorstellen darf, wie er möchte. Eine andere Position könnte betonen, dass religiöse Aussagen an Tradition und Bibel gebunden sind. Das Video bietet hier eine vermittelnde Perspektive: Gottesbilder bleiben menschliche Deutungen, sind aber im christlichen Glauben nicht völlig frei erfunden.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Rolle Jesu Christi. Das Video betont, dass Christen Gott besonders in Jesus erkennen. Die Lernenden können untersuchen, welche Eigenschaften Gottes in Jesu Handeln sichtbar werden. Beispiele sind Vergebung, Barmherzigkeit, Zuwendung zu Ausgegrenzten, Liebe und Gerechtigkeit. Dadurch wird verständlich, warum Jesus im christlichen Glauben zu einem wichtigen Maßstab für Aussagen über Gott wird.

Methodisch bietet sich hier eine Textarbeit mit ausgewählten Jesusgeschichten an. Gruppen können unterschiedliche Erzählungen untersuchen und anschließend formulieren: „Wenn Jesus so handelt, was sagt das über Gott aus?“ Dadurch wird die christologische Dimension des Videos konkretisiert.

Für eine kreative Vertiefung können die Lernenden ein Gottesbild zeichnen oder symbolisch darstellen und anschließend ausdrücklich die Grenzen ihres Bildes benennen. Entscheidend ist also nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Reflexion. Eine mögliche Aufgabenstellung lautet: „Gestalte ein Symbol, das einen Aspekt Gottes ausdrückt. Schreibe anschließend dazu, was dieses Symbol nicht über Gott sagen kann.“ Dadurch wird der Gedanke des Bilderverbots praktisch umgesetzt.

Auch ein Streitgespräch eignet sich als Methode. Eine Gruppe vertritt die Position, dass Bilder von Gott hilfreich und notwendig sind. Eine andere Gruppe warnt vor der Gefahr, Gott auf Bilder festzulegen. Anschließend wird gemeinsam eine vermittelnde Position entwickelt. So können die Lernenden die Spannung zwischen Bildhaftigkeit und Bilderkritik selbstständig nachvollziehen.

Für ältere Lerngruppen bietet sich ein Vergleich verschiedener christlicher Traditionen an. Die Lernenden können recherchieren, wie katholische, orthodoxe und evangelische Kirchen mit religiösen Bildern umgehen. Dabei kann beispielsweise untersucht werden, welche Bedeutung Ikonen, Heiligenbilder oder bildlose Kirchenräume besitzen. So wird deutlich, dass das biblische Bilderverbot innerhalb des Christentums unterschiedlich interpretiert wurde.

Zur Sicherung kann ein Merksatz erarbeitet werden. Dieser könnte lauten: „Menschen brauchen Bilder, um von Gott zu sprechen, aber kein Bild kann Gott vollständig erfassen.“ Die Lernenden können diesen Satz mit Beispielen aus dem Video erklären und begründen.

Als abschließende Reflexion eignet sich die Frage: „Kann man von Gott sprechen, ohne Gott festzulegen?“ Die Lernenden formulieren eine begründete Antwort und verwenden dabei Begriffe wie Gottesbild, Bilderverbot, Unverfügbarkeit, Offenbarung und Jesus Christus. Auf diese Weise werden die zentralen theologischen Inhalte des Videos zusammengeführt.


Fragestellungen zum Video mit Antworten

Was ist das zentrale Thema des Videos?

Das Video behandelt das biblische Bilderverbot und die Frage, warum Menschen sich kein festgelegtes Bild von Gott machen sollen.


Wo findet sich das Bilderverbot in der Bibel?

Das Bilderverbot findet sich unter anderem im zweiten Buch Mose im Zusammenhang mit den Zehn Geboten.


Was verbietet das Bilderverbot?

Es warnt davor, Gott durch ein Bildnis festzulegen und ein solches Bild anzubeten oder ihm göttliche Macht zuzuschreiben.


Bedeutet das Bilderverbot, dass Menschen überhaupt keine Vorstellungen von Gott haben dürfen?

Nein. Das Video betont, dass Menschen ohne Bilder, Vergleiche und Vorstellungen kaum über Gott sprechen können.


Warum benötigen Menschen Gottesbilder?

Bilder helfen dabei, schwierige und abstrakte religiöse Vorstellungen verständlich auszudrücken. Sie können Erfahrungen, Hoffnungen und Vorstellungen über Gott anschaulich machen.


Warum sind Gottesbilder trotzdem problematisch?

Sie werden problematisch, wenn Menschen glauben, ein bestimmtes Bild könne Gott vollständig beschreiben. Jedes Gottesbild bleibt begrenzt.


Kann ein Gottesbild Gott vollständig erfassen?

Nein. Nach dem Video übersteigt Gott grundsätzlich das menschliche Vorstellungsvermögen.


Warum gibt es in der Bibel unterschiedliche Gottesbilder?

Menschen haben in verschiedenen Situationen unterschiedliche Erfahrungen mit Gott gemacht und diese in verschiedenen Bildern ausgedrückt.


Widersprechen sich unterschiedliche Gottesbilder zwangsläufig?

Nicht unbedingt. Sie können verschiedene Aspekte Gottes hervorheben und sich gegenseitig ergänzen.


Warum ist es schwierig, von dem einen biblischen Gottesbild zu sprechen?

Die Bibel enthält eine große Vielfalt an Vorstellungen und Erfahrungen mit Gott. Deshalb gibt es nicht nur ein einziges biblisches Gottesbild.


Was bedeutet die Aussage, Gottesbilder ergriffen nur einen Zipfel von Gottes Kleid?

Das Bild verdeutlicht, dass Menschen immer nur einen kleinen Teil dessen erfassen können, was Gott ausmacht.


Welche Bedeutung hat die Geschichte vom brennenden Dornbusch für das Thema?

Sie verdeutlicht, dass Gott sich Mose offenbart, sich aber zugleich nicht vollständig definieren oder festlegen lässt.


Was antwortet Gott auf die Frage nach seinem Namen?

Gott antwortet mit einer Formulierung, die sinngemäß „Ich bin, was ich bin“ oder „Ich werde sein, der ich sein werde“ bedeutet.


Warum ist Gottes Antwort auf die Namensfrage ungewöhnlich?

Sie liefert keinen gewöhnlichen Namen, mit dem Gott eindeutig beschrieben oder eingeordnet werden könnte.


Welche Bedeutung hatten Namen in alten Erzählungen?

Namen konnten mit Identität und Macht verbunden sein. Wer den Namen eines anderen kannte, konnte damit symbolisch auch Einfluss oder Macht über ihn besitzen.


Warum wird im Video Rumpelstilzchen erwähnt?

Das Märchen dient als anschauliches Beispiel dafür, dass das Wissen um einen Namen in alten Erzählungen Macht verleihen kann.


Was bedeutet es, dass Gott unverfügbar ist?

Es bedeutet, dass Menschen Gott nicht besitzen, kontrollieren oder vollständig festlegen können.


Warum wollte Gott nach der Deutung des Videos nicht durch einen goldenen Stier dargestellt werden?

Weil Gott dadurch auf einen sichtbaren Gegenstand reduziert und verfügbar gemacht worden wäre.


Was ist das Problem am goldenen Kalb?

Die Menschen versuchten, Gott greifbar und kontrollierbar zu machen, anstatt ihm zu vertrauen.


Was bedeutet es, Gott dingfest machen zu wollen?

Es bedeutet, Gott auf eine feste Vorstellung oder einen Gegenstand zu reduzieren und dadurch kontrollierbar erscheinen zu lassen.


Warum sollten Menschen ihre eigenen Gottesbilder hinterfragen?

Weil jede menschliche Vorstellung begrenzt ist und deshalb korrigiert oder erweitert werden kann.


Wodurch können Gottesbilder korrigiert werden?

Nach dem Video können sie unter anderem durch biblische Texte, neue Erfahrungen und die Begegnung mit anderen Menschen hinterfragt werden.


Welche Gefahr besteht bei einem starren Gottesbild?

Ein starres Gottesbild kann dazu führen, dass Menschen andere Sichtweisen ablehnen und ihre eigene Vorstellung von Gott absolut setzen.


Kann das Bilderverbot eine kritische Funktion haben?

Ja. Es kann Menschen daran erinnern, dass ihre eigenen Vorstellungen von Gott nicht mit Gott selbst identisch sind.


Bedeutet das Bilderverbot, dass jede Aussage über Gott gleich gültig ist?

Nein. Das Video betont, dass Aussagen über Gott nicht beliebig sind.


Woran können christliche Aussagen über Gott geprüft werden?

Sie können an grundlegenden Aussagen der Bibel und besonders an Jesus Christus geprüft werden.


Warum ist die Aussage wichtig, dass Gott Liebe ist?

Sie bildet einen wichtigen Maßstab für christliche Gottesvorstellungen. Gottesbilder, die dieser grundlegenden Vorstellung völlig widersprechen, müssen kritisch hinterfragt werden.


Welche besondere Bedeutung hat Jesus Christus für das christliche Gottesverständnis?

Christen glauben, dass sich Gott in Jesus Christus in besonderer Weise gezeigt und zu erkennen gegeben hat.


Wie können Lernende aus Jesu Verhalten etwas über Gott erfahren?

Sie können Jesu Umgang mit Menschen untersuchen. Seine Vergebung, Barmherzigkeit, Liebe und Zuwendung können als Hinweise auf Gottes Wesen verstanden werden.


Was bedeutet Offenbarung?

Offenbarung bezeichnet im religiösen Zusammenhang das Sich Zeigen oder Sich Erkennen Geben Gottes.


Warum ist Gott nach dem Video zugleich erkennbar und unverfügbar?

Menschen können durch Bibel, Glaubenserfahrungen und Jesus Christus etwas über Gott erfahren. Gleichzeitig können sie Gott niemals vollständig erfassen oder kontrollieren.


Darf man nach christlichem Verständnis Bilder von Gott zeichnen?

Das wird in verschiedenen christlichen Traditionen unterschiedlich beurteilt. Das Video weist darauf hin, dass es keine einheitliche Antwort in allen Kirchen gibt.


Warum unterscheiden sich christliche Kirchen im Umgang mit Bildern?

Sie deuten das Bilderverbot unterschiedlich und haben verschiedene religiöse Traditionen entwickelt.


Welche Bedeutung können religiöse Bilder trotzdem haben?

Sie können Glaubensinhalte veranschaulichen, Erinnerungen wecken, zum Gebet anregen oder bestimmte Aspekte Gottes ausdrücken.


Wann wird ein religiöses Bild problematisch?

Wenn das Bild mit Gott selbst gleichgesetzt oder angebetet wird oder wenn behauptet wird, es erfasse Gott vollständig.


Warum ist das Bilderverbot auch heute relevan

Es fordert dazu auf, die eigenen Vorstellungen von Gott kritisch zu prüfen und Gott nicht für persönliche, politische oder gesellschaftliche Interessen zu vereinnahmen.


Kann man auch ohne ein gemaltes Bild ein starres Gottesbild haben?

Ja. Auch abstrakte Vorstellungen oder feste Überzeugungen können Gott auf bestimmte Eigenschaften reduzieren.


Was können Lernende aus dem Bilderverbot für den Umgang mit anderen religiösen Vorstellungen lernen?

Sie können lernen, die eigene Perspektive nicht absolut zu setzen und andere religiöse Deutungen ernst zu nehmen.


Wie hängen Gottesbilder und religiöse Sprache zusammen?

Religiöse Sprache verwendet häufig Bilder, Vergleiche und Symbole, weil Gott nicht wie ein gewöhnlicher Gegenstand beschrieben werden kann.


Was ist die wichtigste Aussage des Videos über Gottesbilder?

Menschen benötigen Gottesbilder, um über Gott zu sprechen, dürfen aber kein einzelnes Bild mit Gott selbst gleichsetzen.


Für den Religionsunterricht eröffnet das Video vielfältige Zugänge zur theologischen Reflexion über Gottesbilder und religiöse Sprache. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu den Zehn Geboten, zum Gottesverständnis im Alten Testament sowie zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen religiöser Vorstellungen. Zu Beginn können die Lernenden eigene Bilder, Symbole oder Vorstellungen von Gott sammeln und miteinander vergleichen. Dadurch wird sichtbar, wie unterschiedlich Menschen über Gott denken und sprechen. Während der Rezeption des Videos bietet sich ein Beobachtungsauftrag an, bei dem die Lernenden zentrale Aussagen zum Bilderverbot, zur Freiheit Gottes und zur Bedeutung religiöser Bilder herausarbeiten. Im Anschluss kann die Erzählung vom brennenden Dornbusch gemeinsam erschlossen werden. Die Lernenden reflektieren dabei die Bedeutung des Gottesnamens „Ich bin, der ich bin“ und setzen sich mit der Frage auseinander, warum Gott sich nicht vollständig festlegen lässt. Besonders gewinnbringend ist eine Diskussion darüber, welche Chancen und Gefahren mit festen Gottesbildern verbunden sind. Die Lernenden können untersuchen, wie religiöse Vorstellungen Orientierung geben, aber auch zu Ausgrenzung oder Verengung führen können. Methodisch eignen sich Bildvergleiche, philosophische Gespräche, Schreibimpulse, kreative Symbolarbeit oder die Analyse unterschiedlicher künstlerischer Darstellungen Gottes. In höheren Jahrgangsstufen kann das Video zudem genutzt werden, um die Problematik religiöser Sprache, die Bedeutung von Metaphern sowie die Frage nach Gottes Transzendenz und Offenbarung zu thematisieren. Das Medium fördert die Fähigkeit der Lernenden, religiöse Aussagen kritisch zu reflektieren, unterschiedliche Gottesbilder einzuordnen und die Grenzen menschlicher Gotteserkenntnis zu verstehen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.2 Gottesbilder im Leben der Menschen. Menschliche Vorstellungen und Offenbarung .

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie Menschen sich Gott vorstellen: Alltagsweltliche Gottesbilder und Vorstellungen

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