Das Audio entfaltet ausgehend von einer persönlichen Szene am Grab des Vaters eine nachdenkliche Auseinandersetzung mit Tod, Erinnerung und ewigem Leben. Es verbindet biografische Erfahrungen mit theologischen, philosophischen, naturbezogenen und modernen Deutungen von Unsterblichkeit. Neben der christlichen Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod werden Vorstellungen von sozialer, historischer, kosmischer, geistiger und digitaler Unsterblichkeit bedacht. Der Text fragt, ob Verstorbene in Erinnerungen, Gesprächen, Wirkungen und inneren Beziehungen weiterleben und ob die Begrenztheit des Lebens gerade seinen Wert ausmacht. So entsteht ein offener, suchender Zugang zu einer der zentralen Menschheitsfragen.