Didaktisch eröffnet der Text einen Zugang über Erfahrungen von Natur, Rhythmus, Sonntag, Krise, Angst, Trauer und Hoffnung. Lernenden können zunächst eigene Bilder von Ostern sammeln und diese mit den im Text angebotenen Bildern vergleichen: Licht im Riss, Aufstehen, Verwandlung, Heimkommen, brennendes Herz, gedeckter Tisch oder Vogelschwarm. Methodisch bietet sich eine Arbeit mit Textstationen an, bei der Gruppen einzelne Motive erschließen, etwa Sonntag als Unterbrechung, Ostern als Protest gegen den Tod, Maria Magdalena am Grab, Emmaus, Paul Gerhardts Osterlied oder Hannah Arendts Gedanke der Geburtlichkeit. Besonders geeignet ist das Medium für eine Verbindung von biblischer Arbeit und Gegenwartsdeutung: Lernenden können die Ostererzählungen mit heutigen Erfahrungen von Krieg, Gewalt, politischem Widerstand, Trauer oder persönlichem Neubeginn in Beziehung setzen. Kreative Aufgaben wie das Verfassen eines eigenen Osterbildes, das Gestalten eines Auferstehungssymbols, das Schreiben eines inneren Monologs