Zielstufe: Grundschule / Förderschule; bedingt Sek I Klasse 5–6.
Curriculare Einbettung: Marienfrömmigkeit / Marienfeste; Kirchliches Jahr (15. August); Brauchtum; Schöpfung / Natur; Heilpflanzen.
Methodisch-didaktische Stärken: Die Karte verbindet Marienfrömmigkeit mit Naturerfahrung auf ungewöhnliche Weise: Kräuter als religiöses Symbol und als Naturwissen. Das Segensgebet über Augen, Ohren, Hände, Mund, Herz ist ein inklusives, körpernahes Format. Der Kräuterstrauss als Brauch ist handlungsorientiert und für alle Altersstufen adaptierbar. Der Satz „Bei Gott ist alles gut aufgehoben" ist eine einprägsame eschatologische Kurzformel.
Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Kräutererkundung im Schulhof oder Garten (Pfefferminz, Ringelblume, Lavendel, Rosmarin). (2) Heilwirkungen der Kräuter recherchieren (auch naturwissenschaftlicher Bezug). (3) Magnifikat aus Taizé gemeinsam singen.
Differenzierung: Brauchtum und Kräuter für alle; marientheologische Tiefe für Sek I.
Grenzen: Mariologische Fragen (Aufnahme in den Himmel als Dogma 1950) werden nicht thematisiert.