Zielstufe: Sek I (Klasse 7–9); Förderschule adaptierbar.
Curriculare Einbettung: Fronleichnam / Eucharistie; Sakramentenlehre; Johannes-Evangelium (Ich-bin-Worte); Segen / Liturgie.
Methodisch-didaktische Stärken: Die etymologische Erschließung des Festnamens ist für Sek I sehr geeignet und zeigt die Tiefe des mittelalterlichen Sprachbewusstseins. Die Rollstuhl-Monstranz ist ein kraftvolles inklusionstheologisches Bild: Jeder Mensch trägt das Göttliche in sich. Das Himmelsrichtungen-Ritual ist kreativ, körperbezogen und gemeinschaftsstiftend. Der Ich-bin-Spruch aus Joh 6 ist ein Kerntext der johanneischen Christologie.
Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Etymologie als Einstieg: Was bedeutet „lebendiger Leib"? (2) Bildbetrachtung Rollstuhl-Monstranz: Was sagt dieses Bild über Würde und Heiligkeit? (3) Himmelsrichtungen-Ritual im Klassenraum als Abschluss.
Differenzierung: Bibeltext in Leichter Sprache für alle; Christologie (Ich-bin-Worte) für Sek I.
Grenzen: Sakramentstheologie (Transsubstantiation vs. Realpräsenz) wird nicht angesprochen.