Zielstufe: Sek I (Klasse 7–9); bedingt Sek II.
Curriculare Einbettung: Christi Himmelfahrt / Kirchliches Jahr; Himmel als theologischer Begriff; interreligiöser Dialog (Chassidismus); Kunstbetrachtung.
Methodisch-didaktische Stärken: Die Chartres-Deutung ist didaktisch hervorragend: Sie bricht die Vorstellung von Himmel als „oben" auf und verankert ihn im menschlichen Handeln. Die chassidische Erzählung ist ein Glanzstück interreligiösen Lernens – sie formuliert ohne Worte, was „Himmel auf Erden" bedeutet. Die Verbindung von Bildbetrachtung (Skulptur), Text und Handlungsimpuls ist methodisch ausgewogen.
Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Bildbetrachtung Chartres: Wo ist der Himmel auf diesem Relief? (2) Chassidische Geschichte lesen und diskutieren: Was meint der Gegner, als er sagt „Er steigt noch höher als bis zum Himmel"? (3) Interreligiöser Vergleich: Wie verstehen Juden und Christen „Himmel"?
Differenzierung: Chassidische Erzählung für alle verständlich; Chartres und theologische Reflexion für Sek I/Sek II.
Grenzen: Die Apg-Perikope wird nur sehr knapp erzählt; Kontext der Geistsendung (Vorbereitung auf Pfingsten) fehlt.