Zielstufe: Grundschule / Förderschule; bedingt Sek I Klasse 5–6.
Curriculare Einbettung: Kirchliches Jahr (2. Februar); Licht als religiöses Symbol; Gebet / Fürbitte; alttestamentliche Wurzeln Jesu (jüdisches Gesetz, Tempel).
Methodisch-didaktische Stärken: Die Figuren Simeon und Hanna verkörpern gelebte Hoffnung und hohes Alter als spirituelle Ressource – ein seltenes Motiv in Unterrichtsmaterialien. Die Gebetspatenschaft ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Format für gelebte Spiritualität im Schulalltag. Der Impuls „Meine Augen sehen Heil – das Schöne, das Gute" lässt sich als achtsame Wahrnehmungsübung einsetzen.
Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Biblische Figuren Simeon und Hanna als Gesprächsanlass: Was bedeutet es, sein ganzes Leben auf etwas zu warten? (2) Gebetspatenschaft als Wochenprojekt einrichten. (3) Bildbetrachtung der Tonplastik auf der Karte als kunstpädagogischer Impuls.
Differenzierung: Erzähltext für alle; theologische Dimension (Nunc Dimittis) für Sek I als Vertiefung.
Grenzen: Das Fest ist in der Schulpraxis wenig bekannt; Einführung des Feiertagskontexts nötig.