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m3 Erklärung und mehr

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Abraham als gemeinsamer Vater von Juden, Christen und Muslimen

Veröffentlichung:9.3.2026

Der Podcast stellt Abraham als gemeinsame Ursprungsfigur von Judentum, Christentum und Islam vor und entfaltet seine Bedeutung vor allem aus der Perspektive des Vertrauens. Im Zentrum steht die Erzählung von einem Menschen, der seine Herkunft, seine vertraute Umgebung und seine bisherigen Sicherheiten verlässt, weil er auf ein göttliches Versprechen vertraut. Dadurch wird Abraham nicht nur als historische Gestalt, sondern als Glaubensvorbild sichtbar. Das Medium zeigt, wie er im Judentum als Urvater des Bundesvolkes, im Christentum als Vater des Glaubens und im Islam als Ibrahim und vorbildlicher Monotheist verstanden wird. Zugleich werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Deutungen deutlich, etwa in der Frage nach Isaak und Ismael, im Verständnis des Bundes und in der Rolle Abrahams für die jeweilige religiöse Identität. So eröffnet das Medium einen anschaulichen Zugang zu den sogenannten abrahamischen Religionen und macht verständlich, warum Abraham bis heute eine Schlüsselfigur des interreligiösen Gesprächs ist.

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Für den Religionsunterricht ist dieses Medium in besonderer Weise geeignet, da es grundlegende theologische Inhalte mit Fragen der Gegenwart verbindet. Didaktisch bietet es die Möglichkeit, sowohl Wissen über die drei Religionen aufzubauen als auch Einstellungen zu Fremdheit, Gemeinsamkeit und Dialog zu reflektieren. Methodisch kann der Text zunächst in Sinnabschnitte gegliedert und arbeitsteilig bearbeitet werden, sodass Lerngruppen jeweils die Sicht des Judentums, des Christentums oder des Islams erschließen und anschließend zusammenführen. Sehr sinnvoll ist ein vergleichendes Arbeiten, bei dem Gemeinsamkeiten und Unterschiede geordnet und besprochen werden. Ebenso eignet sich das Medium für Perspektivwechsel, etwa durch Schreibaufgaben aus der Sicht Abrahams, Saras, Hagars, Isaaks oder Ismaels. Auch ein interreligiöses Lernsetting ist gut möglich, wenn die Figur Abrahams als verbindendes Element zum Ausgangspunkt für Gespräche über Toleranz, Respekt und Verständigung gemacht wird. Im Unterricht sollte dabei sensibel darauf geachtet werden, Unterschiede nicht vorschnell zu harmonisieren, sondern sowohl die verbindenden Linien als auch die eigenständigen Profile der Religionen ernst zu nehmen. Kreative Methoden wie Standbilder, Symbolkarten, Zeitleisten oder ein gemeinsames Bodenbild zur Glaubensgeschichte Abrahams können helfen, komplexe Inhalte anschaulich zu machen. Besonders fruchtbar ist das Medium dort, wo Schülerinnen und Schüler erkennen, dass religiöse Traditionen nicht nur trennen, sondern auch gemeinsame Wurzeln besitzen und damit wichtige Impulse für friedliches Zusammenleben geben können.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.3 Dem Gott, der befreit, trauen. Aufbruch, Weggeleit, Ankunft.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

Beispielhafte Lernsequenzen

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