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Eulenfisch

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„Die sind meistens dick!“

Veröffentlichung:1.1.2016

Die Unterrichtsstunde „Die sind meistens dick!“ mit acht Seiten von Matthias Cameran beschäftigt sich mit der Frage, wie das Amt des Bischofs im Religionsunterricht der Grundschule verständlich und lebensnah vermittelt werden kann. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Kinder beim Thema Bischof meist zuerst an den heiligen Nikolaus denken. Dadurch wird deutlich, dass das Bischofsamt für viele Schülerinnen und Schüler etwas Fremdes oder historisch Entferntes bleibt. Das vorgestellte Material versucht deshalb, das Amt über die konkrete Person von Bischof Georg Bätzing zugänglich zu machen. Es stellt zentrale Lebensstationen des Bischofs vor, erklärt sein Wappen, seinen Wahlspruch und wichtige Insignien wie Ring, Bischofsstab oder Brustkreuz. Auf diese Weise erhalten Kinder Einblicke in den Lebensweg eines Bischofs sowie in die symbolische Bedeutung kirchlicher Zeichen und Traditionen.

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Didaktisch bietet das Material einen personalen Zugang zum Thema Kirche und Amt. Statt zunächst abstrakte kirchliche Strukturen zu erklären, wird vom konkreten Menschen ausgegangen. Dieses induktive Vorgehen entspricht dem Lernen in der Grundschule, da Kinder leichter über Personen, Geschichten und sichtbare Zeichen Zugang zu komplexeren religiösen Inhalten finden. Im Unterricht kann zunächst an die Vorerfahrungen der Kinder angeknüpft werden, etwa durch Gespräche über Nikolaus oder andere bekannte Heilige. Anschließend kann die Person des Bischofs vorgestellt werden, etwa durch das Lesen der kurzen Lebensbeschreibung oder durch Bildmaterial. Die Analyse des Bischofswappens bietet eine besonders anschauliche Möglichkeit, Symbole zu entschlüsseln und ihre Bedeutung zu verstehen. Eine kreative Methode besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Wappen gestalten, in dem wichtige Aspekte ihres Lebens dargestellt werden. Ebenso können Wahlsprüche besprochen und eigene Lebensmottos formuliert werden. Durch diese Methoden entsteht eine Verbindung zwischen kirchlichen Symbolen und der Lebenswelt der Kinder. Ergänzend kann ein Interview mit dem Bischof genutzt werden, um Fragen nach seinem Alltag, seinen Aufgaben und seinem Glauben zu thematisieren. Ein handlungsorientierter Abschluss kann beispielsweise darin bestehen, dass die Kinder einen Brief an den Bischof schreiben oder einen Besuch im Dom beziehungsweise im Bistum vorbereiten. Auf diese Weise wird deutlich, dass Kirche nicht nur eine Institution der Vergangenheit ist, sondern durch konkrete Menschen und ihr Handeln in der Gegenwart Gestalt annimmt.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.4 Gemeinsam Kirche sein. Frühe Kirche und Gemeinde heute.

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.3 In Gemeinschaft leben: Das Volk Gottes.

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10.3.2026

Eulenfisch

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Kirche

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