Didaktisch eignet sich diese Episode besonders für die Klassen 4–7 im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu Passion und Ostern oder zum Thema „Leben, Tod und Auferstehung“. Ein sensibler Zugang ist dabei unerlässlich. Als Einstieg kann eine offene Gesprächsrunde stehen: „Was bedeutet Auferstehung?“ oder „Was passiert nach dem Tod?“ Dabei sollten unterschiedliche Vorstellungen respektvoll gesammelt werden. Anschließend kann die Hörsequenz abschnittsweise eingesetzt werden, wobei Leitfragen helfen: 1. Was wissen wir über die Auferstehung? 2. Warum nennt man sie ein Geheimnis? 3. Welche Bedeutung hat sie für unser Leben heute? Wichtig ist die Unterscheidung zwischen naturwissenschaftlicher Erklärung und Glaubensaussage. Hier kann mit einem Tafelbild gearbeitet werden: „Wissen“ – „Glauben“ – „Hoffen“. Besonders fruchtbar ist die ethische Perspektive: Wenn Gottes Liebe stärker ist als der Tod, was bedeutet das für unser Leben? Die Aussage, dass Nicht-Wissen auch Freiheit ermöglicht, kann philosophisch vertieft werden (Freiheit, Verantwortung, Lebensgestaltung). Methodisch bieten sich kreative Zugänge an: ein Brief an Gott mit eigenen Fragen, ein Hoffnungsbild gestalten („Licht nach der Dunkelheit“), oder ein Standbild zu Ostermorgen. Dabei ist eine Atmosphäre des Vertrauens wichtig, da Fragen nach Tod und Jenseits persönliche Erfahrungen berühren können. Die Episode fördert religiöse Sprachfähigkeit, die Fähigkeit zum Umgang mit offenen Fragen sowie ein reflektiertes Verständnis zentraler christlicher Glaubensinhalte.