Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu Beziehungen, Gemeinschaft und Verantwortung im katholischen Religionsunterricht. Methodisch kann es als persönlicher Impuls eingesetzt werden, der an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpft. Um Schutzräume zu wahren, empfiehlt sich zunächst eine distanzierende Annäherung über Fallbeispiele, Symbole oder kurze Erzählungen. In der Weiterarbeit können Gespräche, kreative Aufgaben oder Schreibimpulse helfen, Merkmale gelingender Freundschaft zu reflektieren. Im katholischen Kontext bietet sich eine Verbindung zum christlichen Verständnis von Nächstenliebe, Treue und Gemeinschaft an. Ziel ist es, Freundschaft nicht nur als Gefühl, sondern als verantwortete Beziehung zu verstehen, die Pflege, Vergebung und gegenseitigen Respekt einschließt.