Didaktisch eignet sich das Medium besonders als Überblicks- oder Einstiegsmedium für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I, kann aber auch in höheren Klassen zur Systematisierung genutzt werden. Methodisch empfiehlt sich ein modularer Einsatz: Einzelne Aspekte (z. B. Sakramente, Kirche als Gemeinschaft, Kirche und Weltverantwortung) können gezielt herausgegriffen und vertieft werden. Ein sinnvoller Zugang ist die Verbindung von Sachinformation und Reflexion: Nach der Rezeption des Mediums können Schüler*innen ihre eigenen Vorstellungen von Kirche sammeln und mit den dargestellten Inhalten vergleichen. In Gruppenarbeiten lassen sich unterschiedliche Kirchenbilder erarbeiten (Kirche als Institution, als Gemeinschaft, als Dienst am Menschen). Besonders ertragreich ist ein lebensweltlicher Transfer: Wo begegnet mir Kirche konkret – in meiner Gemeinde, in sozialen Projekten, in Festen oder auch in Konflikten? Theologisch bietet das Medium die Chance, Kirche nicht nur als Organisation, sondern als „Volk Gottes“ zu verstehen und kritisch-konstruktiv über Glaubwürdigkeit, Verantwortung und Zukunftsperspektiven der Kirche nachzudenken.