Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu Nächstenliebe, Diakonie, Heiligkeit und christlicher Verantwortung in der Welt. Methodisch kann es als biografischer Zugang eingesetzt werden, um abstrakte Begriffe wie Barmherzigkeit oder Caritas zu konkretisieren. Empfehlenswert ist ein Einstieg über Leitfragen wie: „Wer sind heute die Ärmsten?“ oder „Was heißt es, im Alltag barmherzig zu handeln?“ Nach der Rezeption des Mediums bietet sich eine strukturierende Sicherung an, etwa durch ein Tafelbild zu Motivation, Handeln und Wirkung von Mutter Teresa. In der Vertiefung können Schüler*innen Spannungsfelder diskutieren, z. B. zwischen Bewunderung und Kritik, zwischen persönlicher Frömmigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Besonders fruchtbar ist ein Transfer in die Lebenswelt der Lernenden: Wo begegnen mir Leid und Ausgrenzung, und was kann christliches Handeln dort bedeuten? Theologisch lässt sich Mutter Teresa als Beispiel gelebter Nachfolge Jesu deuten, die zeigt, dass Glaube nicht nur bekannt, sondern praktiziert wird.