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Christusbilder im Neuen Testament

Veröffentlichung:13.12.2025

Das Video „Christusbilder im Neuen Testament“ entfaltet zentrale neutestamentliche Deutungen der Person Jesu Christi, indem es unterschiedliche Rollen und Bilder vorstellt, unter denen Jesus den Menschen begegnet. Jesus erscheint als Lehrer, der in Gleichnissen Weisheit vermittelt, als Heiler, der Kranke und Ausgegrenzte aufrichtet, als Erlöser, der durch Kreuz und Auferstehung Vergebung ermöglicht, sowie als Messias, Sohn Gottes, Freund der Menschen, Richter der Welt, Lamm Gottes und König des Reiches Gottes. Jedes dieser Bilder beleuchtet eine andere Facette seiner Sendung und macht deutlich, dass das Neue Testament kein eindimensionales Jesusbild zeichnet, sondern eine vielschichtige, theologisch dichte Christusdeutung entfaltet, die Glauben, Hoffnung und ethische Orientierung miteinander verbindet.

Das Video gibt einen anschaulichen Überblick über die unterschiedlichen Jesusbilder des Neuen Testaments und macht deutlich, dass Jesus dort nicht nur in einer einzigen Rolle dargestellt wird. Stattdessen begegnet den Zuschauenden eine Vielzahl von Deutungen, die zusammen ein umfassendes Bild seiner Person ergeben. Vorgestellt werden Jesus als Lehrer, Heiler und Freund der Menschen sowie als Messias, Erlöser und Lamm Gottes. Darüber hinaus werden die christologischen Hoheitstitel Sohn Gottes, König und Richter erläutert. Das Video zeigt, dass jede dieser Bezeichnungen eine bestimmte Bedeutung besitzt und nur gemeinsam ein umfassendes Verständnis der Person Jesu ermöglicht. Dabei werden zentrale Aussagen des christlichen Glaubens verständlich und lebensnah erklärt.

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Methodisch kann der Text als Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu Christologie genutzt werden, etwa durch arbeitsteilige Gruppenarbeit, bei der einzelne Christusbilder erschlossen, mit biblischen Textstellen verknüpft und anschließend im Plenum zusammengeführt werden. Ebenso bietet sich ein Stationenlernen an, bei dem die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Bilder mit Symbolen, Bildern aus der Kunstgeschichte oder heutigen Jesusdarstellungen vergleichen. Für vertiefende Phasen kann das Medium genutzt werden, um die Frage nach der eigenen Jesusvorstellung anzuregen: Welche Bilder sprechen mich an, welche irritieren, welche fehlen? Diskussionsformen wie Think–Pair–Share oder kreative Methoden (Collagen, Standbilder, kurze Tagebucheinträge aus der Perspektive einer biblischen Person) fördern die subjektorientierte Auseinandersetzung. Theologisch-didaktisch zentral ist dabei, deutlich zu machen, dass Christusbilder immer Deutungen sind, die aus konkreten Erfahrungen mit Jesus erwachsen und in den biblischen Texten verdichtet wurden. So unterstützt das Medium sowohl die Urteilsbildung als auch die religiöse Sprachfähigkeit und ermöglicht eine altersangemessene Annäherung an zentrale Glaubensaussagen des Christentums.

Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Jahrgangsstufen sieben bis zehn und kann sowohl zur Einführung als auch zur Vertiefung der Christologie eingesetzt werden. Durch die anschauliche Darstellung der verschiedenen Jesusbilder erhalten die Lernenden einen verständlichen Zugang zu einem zentralen Thema des christlichen Glaubens. Nach der Sichtung des Videos können die einzelnen Bezeichnungen gemeinsam gesammelt und hinsichtlich ihrer Bedeutung erschlossen werden. Dabei bietet sich die Arbeit mit Bibelstellen an, in denen die jeweiligen Jesusbilder vorkommen. In Gruppenarbeit können die Lernenden einzelne Hoheitstitel untersuchen und deren Bedeutung für den christlichen Glauben präsentieren. Ebenso eignet sich das Medium für einen Vergleich der unterschiedlichen Darstellungen Jesu in den vier Evangelien oder für die Frage, welche Jesusbilder Menschen heute besonders ansprechen. Kreative Methoden wie das Gestalten eines Symbolplakates, das Erstellen einer Mindmap oder das Schreiben eines persönlichen Steckbriefes über Jesus fördern die selbstständige Auseinandersetzung mit den Inhalten. Ebenso kann diskutiert werden, welche Eigenschaften Jesu für das eigene Leben Orientierung geben können und weshalb die verschiedenen Bilder einander ergänzen. Das Medium unterstützt die Entwicklung theologischer Urteilskompetenz, die Auslegung biblischer Texte sowie die Fähigkeit, unterschiedliche Glaubensaussagen miteinander in Beziehung zu setzen. Gleichzeitig regt es dazu an, die Vielschichtigkeit der Person Jesu wahrzunehmen und vereinfachende Vorstellungen kritisch zu hinterfragen.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum gibt es im Neuen Testament verschiedene Jesusbilder?

Die biblischen Schriften beschreiben Jesus aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Jede Bezeichnung hebt einen bestimmten Aspekt seines Lebens, seines Handelns oder seiner Bedeutung hervor.


Warum wird Jesus als Lehrer bezeichnet?

Jesus vermittelte seine Botschaft durch Gleichnisse und Gespräche. Er wollte Menschen zum Nachdenken anregen und ihnen zeigen, wie ein Leben nach Gottes Willen gelingen kann.


Warum wird Jesus als Heiler dargestellt?

Die Evangelien berichten von zahlreichen Heilungswundern. Sie werden als Zeichen verstanden, dass Gottes Liebe und Macht den Menschen nahe sind.


Warum wird Jesus als Freund bezeichnet?

Jesus wandte sich besonders den Armen, Kranken, Ausgegrenzten und Sündern zu. Er zeigte, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt.


Was bedeutet der Titel Messias?

Messias bedeutet der Gesalbte oder der von Gott gesandte Retter. Viele Menschen erkannten in Jesus den verheißenen Retter Israels.


Warum wird Jesus Erlöser genannt?

Nach christlichem Glauben hat Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen ermöglicht und einen neuen Anfang eröffnet.


Was bedeutet die Bezeichnung Lamm Gottes?

Das Lamm Gottes ist ein Symbol für Jesus als unschuldiges Opfer. Es verweist auf seine Hingabe für die Menschen und seine Bedeutung für die Vergebung der Sünden.


Was bedeutet der Titel Sohn Gottes?

Der Titel bringt die einzigartige Beziehung Jesu zu Gott zum Ausdruck und verdeutlicht seine besondere Sendung und Vollmacht.


Warum wird Jesus als König bezeichnet?

Jesus ist kein weltlicher Herrscher. Er steht für das Reich Gottes, das von Frieden, Gerechtigkeit und Liebe geprägt ist.


Warum wird Jesus Richter genannt?

Nach christlichem Glauben wird Jesus am Ende der Zeit über die Menschen richten. Dieses Bild verweist auf Verantwortung, Gerechtigkeit und die Hoffnung auf Gottes endgültiges Reich.


Warum reichen einzelne Jesusbilder nicht aus?

Jedes Jesusbild zeigt nur eine Seite seiner Person. Erst alle Bilder zusammen vermitteln ein umfassenderes Verständnis der Bedeutung Jesu im christlichen Glauben.


Welche Botschaft vermittelt das Video?

Das Video verdeutlicht, dass die Person Jesu nur verstanden werden kann, wenn die unterschiedlichen Darstellungen des Neuen Testaments gemeinsam betrachtet werden. Sie ergänzen sich und eröffnen ein vielschichtiges Bild von Jesus Christus.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Jesus von Nazareth

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