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Der gute Click

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Te Deum: Die Zisterzienser - Rückkehr zur Demut

Veröffentlichung:29.5.2020

Sie legten versumpfte Moorgebiete trocken und machten verwilderte Landstriche urbar. Zeichen radikalen Neubeginns und Ausdruck dessen, was „Reform“ ursprünglich heißt: Rückkehr zum authentischem Christentum, Abkehr von Macht und Reichtum der Kirche sowie Demut vor der Schöpfung. Davon erzählt die Dokumentation „Die Zisterzienser – Rückkehr zur Demut“.

Das Medium führt in Geschichte, Spiritualität und Lebensform der Zisterzienser ein und zeigt, wie dieser Orden aus dem Wunsch nach einem einfacheren und ursprünglicheren klösterlichen Leben entstand. Im Mittelpunkt stehen die Anfänge in Cîteaux, die prägende Gestalt Bernhard von Clairvaux sowie die Entwicklung zisterziensischer Klöster in Frankreich, Österreich und Deutschland. Der Film macht deutlich, dass Gebet, Arbeit, Stille, Einfachheit und Gottesbeziehung die Grundpfeiler dieses Lebens sind. Zugleich wird sichtbar, wie sehr die Zisterzienser Landschaften, Landwirtschaft, Architektur, Bildung und Frömmigkeit geprägt haben. Neben den wirtschaftlichen Leistungen und der schlichten Schönheit ihrer Klöster thematisiert das Medium auch Spannungen und Schattenseiten, etwa Bernhards Rolle beim Zweiten Kreuzzug oder die Gefahr klösterlicher Trägheit. So entsteht ein vielschichtiges Bild eines Ordens, der zwischen Askese, Mystik, Arbeit, Gemeinschaft und geistlicher Suche bis heute wirksam ist.

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Für den Religionsunterricht ist das Medium besonders ergiebig, weil es historische, spirituelle, ethische und lebenspraktische Zugänge miteinander verbindet. Lernenden kann daran anschaulich gezeigt werden, dass christlicher Glaube nicht nur in Lehren und Texten besteht, sondern auch in konkreten Lebensformen, Ritualen, Räumen und Haltungen Gestalt gewinnt. Didaktisch bietet sich an, den Film in Unterrichtseinheiten zu Klosterleben, Orden, christlicher Spiritualität, Mittelalter, Schöpfungsverantwortung oder Suche nach Sinn einzusetzen. Zu Beginn kann eine Sammlung von Vorstellungen über Klöster stehen, die durch den Film überprüft, erweitert oder korrigiert wird. Danach empfiehlt sich eine strukturierte Sichtung mit Beobachtungsaufträgen, etwa zu den Themen Gebet und Arbeit, Armut und Besitz, Architektur und Gotteserfahrung, Natur und Landwirtschaft, Maria und Mystik oder Berufung und Gemeinschaft. In arbeitsteiligen Gruppen können einzelne Aspekte vertieft werden, zum Beispiel die Reformidee der Zisterzienser, Bernhard von Clairvaux, die Rolle der Frauenklöster, die Bedeutung der Handarbeit oder die Frage, warum Stille heute für viele Menschen wieder anziehend wirkt. Methodisch sind auch Bildbetrachtungen der Architektur, Vergleiche zwischen benediktinischem und zisterziensischem Leben, Standbilder zu Berufungsgeschichten oder Schreibgespräche über Stille, Verzicht und Einfachheit sinnvoll. Besonders fruchtbar ist die Frage, was Menschen heute an einem Leben fasziniert, das auf Effizienz, Besitz und ständige Beschleunigung verzichtet. Darüber hinaus kann das Medium genutzt werden, um mit Lernenden über Ambivalenzen religiöser Geschichte zu sprechen, etwa über die Verbindung von Glauben und Macht oder über die Spannung zwischen geistlichem Ideal und geschichtlicher Wirklichkeit. Ebenso lassen sich Bezüge zur Gegenwart herstellen, etwa zu Nachhaltigkeit, bewusster

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.1 Gelebter Glaube vor Ort.

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 5. Der Mensch und seine Religiosität.

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