Für den Unterricht eignet sich die Tour besonders, weil sie flexibel einsetzbar ist: Sie kann eine reale Exkursion vorbereiten, begleiten oder ersetzen. Zudem ermöglicht sie individuelles Lernen, da die Lernenden in ihrem eigenen Tempo navigieren und sich jene Bereiche genauer ansehen können, die sie interessieren. Die mehrsprachigen Informationsangebote – unter anderem Deutsch, Englisch und Italienisch – eröffnen darüber hinaus Möglichkeiten für fächerübergreifende Arbeit, etwa im Fremdsprachenunterricht oder in Projekten mit internationalen Partnerschulen.
In Geschichts- oder Kunststunden kann die Tour genutzt werden, um den Dom als Beispiel mittelalterlicher Architektur und sakraler Kunst zu untersuchen. Lernende können Bauphasen, Stilmerkmale oder einzelne Kunstwerke analysieren und deren Bedeutung im religiösen und gesellschaftlichen Kontext erschließen. Im Religionsunterricht bietet die virtuelle Begehung die Gelegenheit, die spirituelle Funktion eines Kirchenraumes zu reflektieren, Symbole zu deuten oder liturgische Orte kennenzulernen. Die Tour schafft damit eine authentische Begegnungsmöglichkeit, ohne dass eine Fahrt nach Augsburg notwendig ist und fördert zugleich digitale Kompetenzen, indem die Schülerinnen und Schüler mit einem modernen, interaktiven Medium arbeiten.
Lehrkräfte können die Tour als Einstieg in eine Unterrichtseinheit verwenden, als Grundlage für Recherche- und Präsentationsaufgaben oder als Teil eines Projekttages, bei dem Gruppen jeweils verschiedene Stationen erkunden und ihre Entdeckungen anschließend vorstellen. Durch die Verbindung von visueller Erfahrung, historischer Information und eigenständigem Lernen eignet sich die 3D-Tour hervorragend, um Motivation zu steigern und komplexe Inhalte über den Augsburger Dom lebendig und zugänglich zu vermitteln.