Zentraler Gedanke ist: Es gibt nur einen Weg zu Gott – Jesus. Er hat durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg zum Vater geöffnet. Kinder sollen erkennen, dass weder gute Taten noch religiöse Gewohnheiten (Beten, Kirchgang, Bibellesen) sie in den Himmel bringen, sondern allein der Glaube an Jesus Christus.
Der Unterricht beginnt mit einem anschaulichen Einstieg über das „Nach-Hause-Kommen“ in ein warmes Wohnzimmer, um Geborgenheit als Symbol für das „Vaterhaus“ im Himmel zu verdeutlichen. Im Hauptteil wird die Passahgeschichte aus Ägypten erzählt und mit Jesu Opfer am Kreuz verbunden. Dabei wird erklärt, dass das Blut des Passahlammes – wie später Jesu Tod – Rettung bedeutet. Judas’ Verrat, Jesu Gespräch mit Petrus und die Ankündigung der himmlischen Wohnungen werden kindgerecht nacherzählt. Die Kinder werden eingeladen, Jesus zu vertrauen und ihm nachzufolgen.
Zur Vertiefung bietet das Material ein Bibelverslernen (Joh 14,6), Gesprächsanlässe, Wiederholungsfragen und spielerische Aktivitäten wie ein Quiz („Leiterlispiel“), Bastelarbeiten („Vaterhaus“, „Ballon-Labyrinth“, „Pop-up-Dorf“, „Geduldspiel“) und Rätsel. Diese sollen den Leitgedanken – Jesus ist der Weg zu Gott – auf kreative Weise erfahrbar machen.
Die didaktische Zielsetzung liegt in einer persönlichen Glaubensermutigung: Kinder sollen verstehen, dass sie Jesus als Retter annehmen und ihr „altes Leben“ hinter sich lassen können. Das Material verbindet biblische Erzählung, Glaubenslehre und praktische Umsetzung mit spielerischen Elementen und lädt zu einem persönlichen Gespräch über den Glauben ein.