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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Wie kann ich nach Vorne schauen? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:27.2.2018

Es gibt da dieses unsägliche Idealbild vom tränenlosen Mann. Gemäß dem Motto „ein Indianer kennt keinen Schmerz“. Ganz ehrlich, ich halte das für den größten Mumpitz.

Das Medium thematisiert eindringlich den Umgang mit Leid und stellt sich gegen verbreitete Idealbilder von Stärke und Unverletzlichkeit. Es betont, dass Trauer, Wut und Klage legitime und notwendige Reaktionen auf schmerzhafte Erfahrungen sind. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Gemeinschaft hervorgehoben: Niemand soll mit seinem Leid allein bleiben. In Anlehnung an biblische Aussagen wie das „Einer trage des anderen Last“ sowie die Begegnung des auferstandenen Jesus mit Thomas wird deutlich, dass auch Verletzungen und „Narben“ einen Sinn erhalten können, indem sie anderen Menschen Hoffnung und Orientierung geben. Das Medium mündet in die zentrale Botschaft, dass Leid nicht isoliert bewältigt werden kann, sondern nur in Gemeinschaft und im Vertrauen auf Gott.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für die sensiblen Themenfelder „Leid“, „Trauer“, „Trost“, „Gemeinschaft“ und „christliche Nächstenliebe“. Es ermöglicht einen lebensnahen Zugang, da Schülerinnen und Schüler – wenn auch unterschiedlich intensiv – Erfahrungen von Schmerz, Verlust oder Krisen kennen. Der Unterricht sollte hier besonders achtsam gestaltet werden. Ein möglicher Einstieg kann über allgemeine Fragen zum Umgang mit Leid erfolgen („Was hilft, wenn es mir schlecht geht?“), ohne persönliche Erfahrungen vorauszusetzen. Das Video kann anschließend analysiert werden, indem zentrale Aussagen herausgearbeitet werden: die Erlaubnis zur Klage, die Kritik an falschen Trostformeln und die Bedeutung von solidarischer Begleitung. In einer Vertiefungsphase kann die biblische Dimension erschlossen werden, etwa durch die Arbeit mit entsprechenden Schriftstellen oder durch die Deutung der Begegnung Jesu mit Thomas als Beispiel für einen glaubensstärkenden Umgang mit Wunden. Methodisch bieten sich Gesprächsformen in geschütztem Rahmen, kreative Ausdrucksformen (z. B. Schreiben, Symbolarbeit) oder Perspektivwechsel an. Wichtig ist, dass niemand zur persönlichen Offenlegung gedrängt wird. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für einen empathischen Umgang mit Leid zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass christlicher Glaube Ressourcen für den Umgang mit Krisen bereithält – insbesondere durch Gemeinschaft, Mitgefühl und Hoffnung.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen
  • Auferstehung mitten im Leben

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