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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Was ist Berufung? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:18.6.2018

"Berufung" – die betrifft doch nur wenige Auserwählte... Tatsächlich? Richtet sich Gottes Ruf nur an Priester, Ordensleute und Co.? Oder gibt es eine Berufung für alle Christen?

Das Medium setzt sich mit dem Begriff „Berufung“ auseinander und korrigiert ein verbreitetes Missverständnis: Berufung wird nicht als exklusiver Auftrag für wenige religiöse Spezialisten verstanden, sondern als grundlegendes Beziehungsangebot Gottes an jeden Menschen. Ausgehend von der Berufung der ersten Jünger durch Jesus wird deutlich, dass es zunächst um Beziehung, Vertrauen und das Angebot eines erfüllten Lebens geht. Berufung bedeutet demnach nicht in erster Linie eine konkrete Aufgabe, sondern die Einladung zu einem Leben in Fülle, das sich aus der Beziehung zu Gott speist. Daraus ergeben sich Konsequenzen für das eigene Handeln und die Lebensgestaltung. Besonders hervorgehoben wird die Einzigartigkeit jedes Menschen mit seinen Begabungen – und sogar seinen Schwächen, die im Licht biblischer Deutung, etwa bei Paulus, als mögliche Stärken verstanden werden können.

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Didaktisch eignet sich das Medium hervorragend für die Behandlung zentraler Themen wie „Berufung“, „Identität“, „Lebenssinn“ und „christliches Menschenbild“. Ein motivierender Einstieg kann über Assoziationen zum Begriff „Berufung“ erfolgen, um vorhandene Vorverständnisse sichtbar zu machen und kritisch zu hinterfragen. Das Video bietet dann einen Perspektivwechsel, der im Unterricht gemeinsam herausgearbeitet werden kann: Berufung als Beziehung statt als Pflicht. Methodisch bietet sich eine strukturierte Erarbeitung der Kernaussagen an (z. B. mithilfe von Leitfragen oder einem Tafelbild), gefolgt von einer persönlichen Vertiefung. Schülerinnen und Schüler können eingeladen werden, über ihre eigenen Stärken, Interessen und vermeintlichen Schwächen nachzudenken und diese in Bezug zur Idee von Berufung zu setzen. Kreative Methoden wie das Gestalten eines „Berufungsprofils“, das Schreiben eines fiktiven Briefes Gottes an sich selbst oder Gruppenarbeiten zu biblischen Berufungsgeschichten (z. B. Jüngerberufung, Paulus) fördern die Auseinandersetzung. Wichtig ist eine wertschätzende Lernatmosphäre, in der individuelle Lebensentwürfe respektiert werden und keine normativen Erwartungen aufgebaut werden. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis von Berufung zu eröffnen, das sie als ermutigendes Angebot für die eigene Lebensgestaltung begreifen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.4 Gemeinsam Kirche sein. Frühe Kirche und Gemeinde heute.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Berufen sein die Firmung Nachfolge Christi

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