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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Johannesevangelium - Kapitel 16

Veröffentlichung:28.2.2025

Das Video stellt Johannes Kapitel 16 vor und setzt die Abschiedsreden Jesu an seine Jünger fort. Jesus bereitet seine Jünger auf die Zeit nach seinem Weggang vor und macht ihnen deutlich, dass sie wegen ihres Glaubens Ablehnung und Verfolgung erfahren werden. Gleichzeitig ermutigt er sie, an ihm festzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen. Jesus kündigt den Heiligen Geist an, der nach seinem Weggang als Beistand kommen wird. Dieser wird die Menschen in die Wahrheit führen, sie stärken und an die Worte Jesu erinnern. Die Jünger verstehen zunächst viele Aussagen Jesu nicht. Er erklärt ihnen jedoch, dass ihre gegenwärtige Trauer nur von kurzer Dauer sein wird und sich in große Freude verwandeln wird. Als Vergleich verwendet Jesus das Bild einer Geburt. Wie die Schmerzen einer Geburt schließlich von der Freude über das neue Leben überwunden werden, so wird auch die Trauer der Jünger durch die Freude über seine Auferstehung ersetzt. Jesus fordert seine Jünger auf, vertrauensvoll zu Gott zu beten und versichert ihnen, dass Gott sie liebt. Am Ende spricht Jesus ihnen Mut zu und erinnert sie daran, dass sie in der Welt Schwierigkeiten erleben werden. Dennoch sollen sie keine Angst haben, denn Jesus hat die Welt überwunden.

Johannes Kapitel 16 ist ein tiefgründiges und bewegendes Gespräch, das Jesus mit seinen Jüngern führt, kurz bevor er verraten und gekreuzigt wird. In diesem Kapitel spricht er über die Herausforderungen und Prüfungen, die die Jünger erwarten, aber auch über die Hoffnung und den Trost, die er ihnen schenkt. Jesus kündigt den kommenden Heiligen Geist an, der die Jünger leiten und trösten wird, wenn er selbst nicht mehr bei ihnen ist. Trotz der bevorstehenden Leiden versichert er ihnen, dass ihr Kummer sich in Freude verwandeln wird, weil sie durch ihn in eine neue, tiefere Beziehung zu Gott treten können. Johannes 16 ist ein Kapitel des Übergangs: von der Trauer zur Hoffnung, von der Dunkelheit zum Licht. Es lädt uns ein, Vertrauen in Gottes Plan zu setzen, auch inmitten von Schwierigkeiten.


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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, kann aber auch in höheren Klassen der Grundschule eingesetzt werden. Es eröffnet den Lernenden einen verständlichen Zugang zu den Abschiedsreden Jesu und vermittelt zentrale Inhalte des christlichen Glaubens wie Hoffnung, Trost, Vertrauen und die Bedeutung des Heiligen Geistes. Im Unterricht kann zunächst erarbeitet werden, weshalb die Jünger traurig über den bevorstehenden Abschied Jesu sind und weshalb Jesus dennoch sagt, dass sein Weggang gut für sie ist. Die Ankündigung des Heiligen Geistes bietet die Möglichkeit, über Gottes bleibende Gegenwart und seine Begleitung im Leben der Menschen nachzudenken. Die Lernenden können untersuchen, welche Aufgaben der Heilige Geist übernimmt und weshalb er als Helfer und Tröster bezeichnet wird. Das Bild der Geburt eignet sich besonders, um über Hoffnung in schwierigen Lebenssituationen zu sprechen. Gemeinsam kann erarbeitet werden, dass Leid und Trauer nicht das letzte Wort haben, sondern in Gottes Zusage neue Freude und neues Leben möglich werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Gebet. Die Lernenden können darüber nachdenken, welche Bedeutung Vertrauen im Gebet besitzt und weshalb Jesus seine Freunde ermutigt, sich direkt an Gott zu wenden. Ebenso kann die Aussage Jesu über Verfolgung und Frieden aufgegriffen werden. Die Lernenden erkennen, dass der christliche Glaube Mut verlangt, gleichzeitig aber von der Gewissheit getragen wird, dass Jesus stärker ist als Angst, Leid und Ungerechtigkeit. Kreative Methoden wie das Gestalten eines Hoffnungsbildes, das Schreiben eines Briefes aus der Sicht eines Jüngers nach den Worten Jesu oder ein Gespräch über persönliche Erfahrungen mit Trost und Ermutigung fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Bibeltext. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, die Zusagen Jesu als Quelle von Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen für das eigene Leben zu entdecken.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum bereitet Jesus seine Jünger auf Verfolgung vor?

Jesus möchte, dass seine Jünger wissen, dass der Glaube nicht immer leicht ist. Er stärkt sie, damit sie auch in schwierigen Zeiten an ihm festhalten.


Warum sagt Jesus, dass sein Weggang gut für die Jünger ist?

Er erklärt, dass nach seinem Weggang der Heilige Geist kommen wird. Dieser wird die Jünger begleiten, stärken und ihnen helfen.


Welche Aufgabe hat der Heilige Geist?

Der Heilige Geist führt die Menschen zur Wahrheit, erinnert an die Worte Jesu, schenkt Trost und begleitet die Glaubenden im Alltag.


Warum verstehen die Jünger Jesus zunächst nicht?

Viele Aussagen Jesu über seinen Tod, seine Auferstehung und seine Rückkehr zum Vater sind für sie noch schwer zu begreifen.


Warum verwendet Jesus das Bild einer Geburt?

Er erklärt damit, dass auf eine Zeit der Schmerzen große Freude folgt. So wird auch die Trauer der Jünger durch die Freude über seine Auferstehung überwunden.


Was sagt Jesus über das Gebet?

Jesus ermutigt seine Jünger, sich vertrauensvoll an Gott zu wenden. Gott hört ihre Gebete und liebt alle, die auf Jesus vertrauen.


Warum spricht Jesus vom Frieden?

Er möchte seinen Jüngern inneren Frieden schenken, auch wenn sie in einer schwierigen Welt leben.


Was bedeutet die Aussage Ich habe die Welt überwunden?

Jesus macht deutlich, dass Angst, Leid, Sünde und Tod nicht das letzte Wort haben. Gottes Liebe und Leben sind stärker.


Welche Bedeutung hat Johannes Kapitel 16 für den christlichen Glauben?

Das Kapitel zeigt, dass Gott seine Menschen niemals allein lässt. Der Heilige Geist begleitet sie und Jesus schenkt Hoffnung und Frieden auch in schweren Zeiten.


Welche zentrale Botschaft vermittelt Johannes Kapitel 16?

Jesus ermutigt seine Jünger, ihm trotz aller Schwierigkeiten zu vertrauen. Durch den Heiligen Geist bleiben sie mit Gott verbunden und dürfen darauf vertrauen, dass Trauer in Freude verwandelt wird und Christus die Welt überwunden hat.


Zielgruppe & Einsatzkontexte

Besonders geeignet für die Sekundarstufe I (z. B. Klasse 7–9) im katholischen Religionsunterricht

Auch einsetzbar in Firmgruppen, Jugendzusammenhängen oder in ökumenischen Gruppen

Der Film lässt sich flexibel verwenden: als Impuls, zur Texterschließung, als Reflexionsmedium oder als kreative Ausgangsbasis

Vorbereitung durch die Lehrkraft

Das Video vollständig und aufmerksam anschauen, dabei Schlüsselstellen, Bildwechsel, symbolische Elemente oder Dialogpassagen markieren

Den zugrundeliegenden Bibeltext (z. B. aus dem Johannesevangelium) bereithalten, idealerweise in der Version, die im Unterricht verwendet wird

Leitfragen, Arbeitsblätter, Differenzierungsangebote und methodische Alternativen vorbereiten

Technisch sicherstellen: Beamer oder großer Bildschirm, gute Tonwiedergabe, stabile Internetverbindung oder Offline-Version

Methodischer Ablauf

a) Einstieg (ca. 5 Minuten):

Impulsfrage an die Schülerinnen und Schüler: „Wann hat eine Begegnung oder ein Wort euch überrascht?“

Erste Stichworte sammeln (z. B. „Begegnung, Wort, Wirkung, Offenbarung, Veränderung“)

b) Video zeigen (ca. 5 Minuten):

Aufgabe: Während des Videos drei Stellen markieren, die besonders beeindruckend waren – etwa ein Satz Jesu, eine Geste, ein Blick oder eine Bildkomposition

Gegebenenfalls das Video in zwei Abschnitte teilen und nach der ersten Hälfte eine kurze Austauschphase in Partnern oder Kleingruppen ermöglichen

c) Nachbereitung & Reflexion (ca. 15–20 Minuten):

Partner- oder Gruppenarbeit zu Leitfragen wie:

 • Welche Momente haben euch besonders berührt oder zum Nachdenken gebracht?

 • Wie zeigt sich Jesus in dieser Szene — durch Wort, Geste, Blick, Redeweise?

 • Wie reagieren die anderen Beteiligten – wie verändern sich ihre Haltungen?

 • Welche Bildmotive oder symbolischen Elemente sind euch aufgefallen (z. B. Licht, Raum, Nähe / Distanz, Blickachsen)?

 • Welche Bedeutung hat diese Begegnung für unser heutiges Leben – in Schule, Freundschaft, Gemeinde?

Ergebnisse im Plenum zusammentragen und strukturiert durch die Lehrkraft moderieren

Theologischer Impuls durch die Lehrkraft:

 • Die Rolle der Offenbarung in der Evangeliumsbegegnung

 • Wie Jesu Worte und Gesten Beziehung ermöglichen

 • Bedeutung für das Verständnis von Glauben und Gemeinschaft heute

Transfer in die Lebenswelt:

 • Wo erleben Jugendliche heute Begegnungen, die etwas in ihnen bewegen?

 • Welche Worte oder Gesten können heute Zeichen sein – von Hoffnung, Trost, Herausforderung?

Kreativer Abschluss:

 • Schülerinnen und Schüler verfassen aus Sicht einer beteiligten Person einen inneren Monolog oder Brief

 • Gestaltung eines Standbilds / Tableaus oder einer kleinen Collage zu einer Schlüsselszene

Differenzierung & methodische Varianten

Rollenspiel / Perspektivenspiel: Szene nachspielen, verschiedene Rollen (Jesus, andere, Beobachter) übernehmen

Stille Reflexion / Journaling: Nach dem Video eine kurze stille Phase (2–3 Minuten), in der jede*r persönliche Notizen macht

Symbolische Objekte: Gegenstände wie Lichtquelle, Spiegel, Stoff, Wasser in den Raum bringen, Schülerinnen und Schüler Assoziationen sammeln lassen

Stationenarbeit mit Schwerpunkten wie:

 • Wort & Dialog

 • Bild & Symbolik

 • Reaktion & Wandel

 • Übertragung in die Gegenwart

Text-Bild-Vergleich: Den biblischen Text lesen und mit der Video-Version vergleichen – was wurde betont, weggelassen, künstlerisch interpretiert?

Hausaufgabe / Projekt: Schülerinnen und Schüler entwerfen eine eigene Szene, in der jemand eine Offenbarung erlebt – als Text, Bild oder Audio – und präsentieren dieses Projekt

Reflexion & Evaluation

Sorge dafür, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur das visuelle Erlebnis genießen, sondern theologische Fragestellungen und ethische Impulse herausarbeiten

Ermuntere kritisches Hinterfragen: Warum wurde die Szene so inszeniert? Welche Perspektive wird sichtbar bzw. verdeckt?

Abschlussrunde: Jede*r nennt einen Satz oder Impuls, den sie/er aus dem Video mitnimmt

Optional: schriftliche Reflexion oder Impulsfrage als Hausaufgabe

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Der Mensch Jesus der Christus und Messias

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