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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Gibt es Gott? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:16.10.2017

Christen glauben an Gott. Aber es gibt bei den meisten Christen eine oder mehrere Phasen im Leben, da zweifeln sie an ihm oder an seiner Existenz. Wie man an einen Gott glauben kann, den man nicht sehen, hören oder anfassen kann, erklärt Kaplan Christian Olding.

Vor allem dann, wenn uns schlimme Dinge widerfahren. Wenn wir Leid und Ungerechtigkeit sehen oder erfahren. Und es gibt Menschen, denen das Glauben gänzlich schwerfällt. Häufig setzen wir uns mit der Frage nach Gott auseinander, wenn wir mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden. Krankheit und Tod lassen uns die Frage nach Gott stellen. Und entweder bringt sie uns ihm näher oder wir zweifeln erst Recht. Besonders leicht fällt das Zweifeln, weil man Gott nicht sehen kann. Weil er kein Gott zum Anfassen ist. Aber „Hast du schon mal mit der Liebe gefrühstückt oder mit der Gerechtigkeit zu Mittag gegessen?“, fragt Christian Olding. Für ihn gibt es wenig Dinge im Leben, denen er sich so sicher ist, wie die Existenz Gottes. Woran er das festmacht, erklärt er in der neuen Folge Glauben. Leben.

Das Medium greift die existenzielle Frage nach Gott im Angesicht von Leid, Krankheit und Tod auf. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Menschen gerade in Grenzsituationen ihres Lebens nach dem Sinn und nach Gott fragen. Der Sprecher bekennt seinen persönlichen Glauben und begründet ihn nicht mit Beweisen, sondern mit Erfahrungen – ähnlich wie bei unsichtbaren, aber realen Größen wie Liebe oder Gerechtigkeit. Zentral ist die Aussage, dass Gott in zwischenmenschlicher Liebe erfahrbar wird und dass biblische Erzählungen davon berichten, wie Menschen in ihren Krisen zu Gott gefunden haben. Der Glaube wird somit als Vertrauensentscheidung dargestellt, die sich aus persönlichen Erfahrungen speist und sich besonders in Beziehungen zeigt.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen „Glaube und Zweifel“, „Gottesvorstellungen“ oder „Erfahrungen mit Gott“. Es bietet einen lebensweltlichen Zugang, da es an existenzielle Fragen der Schülerinnen und Schüler anknüpft, ohne vorschnelle Antworten zu geben. Methodisch empfiehlt sich ein dialogischer Ansatz: Die Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen und Fragen zu Gott formulieren („Gibt es Gott?“, „Wo könnte man Gott erfahren?“). Anschließend kann das Video analysiert werden, indem zentrale Argumentationslinien herausgearbeitet werden, etwa der Vergleich zwischen Gott und nicht sichtbaren, aber erfahrbaren Wirklichkeiten wie Liebe. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, zwischen subjektiver Glaubenserfahrung und objektivem Wahrheitsanspruch zu unterscheiden und beides respektvoll zu diskutieren. In der Sekundarstufe I kann dies eher angeleitet und mithilfe von Beispielen geschehen, während in der Sekundarstufe II eine vertiefte Auseinandersetzung mit theologischen Positionen (z. B. Gott als Liebe) sowie mit Zweifel und Kritik am Glauben sinnvoll ist. Kreative Methoden wie das Schreiben eines persönlichen Glaubensbekenntnisses, das Formulieren von Fragen an Gott oder das Sammeln von „Orten der Gotteserfahrung“ können die Reflexion vertiefen. Ziel ist es, die Sprachfähigkeit im Glauben zu fördern und Raum für individuelle Positionen zu eröffnen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Existenzielle Erfahrungen und Sinnfragen als Verstehenshorizonte und Resonanzboden für die Frage nach Gott

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Auferstehung mitten im Leben

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