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Bibelcartoon

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Johannesevangelium - Kapitel 2

Veröffentlichung:27.1.2025

Johannes Kapitel 2 ist ein faszinierendes Kapitel, das den Beginn von Jesu öffentlichem Wirken markiert. Es enthält zwei bemerkenswerte Ereignisse: die Hochzeit zu Kana und die Tempelreinigung.

In Kana verwandelt Jesus bei einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein – sein erstes Wunder. Diese Handlung zeigt nicht nur seine göttliche Macht, sondern auch seine Mitmenschlichkeit und Fürsorge für alltägliche Bedürfnisse. Es ist ein Zeichen für die Fülle und Freude, die durch Jesus in das Leben der Menschen kommt.

Im zweiten Teil des Kapitels tritt Jesus entschlossen auf, als er den Tempel von Händlern und Geldwechslern reinigt. Dabei zeigt er seine Leidenschaft für die Reinheit der Anbetung Gottes und deutet auf seinen eigenen Tod und seine Auferstehung hin, die den wahren Tempel Gottes offenbaren.

Johannes 2 verbindet Wunder und Weisheit und lädt dazu ein, tiefer in Jesu Wesen und seine Mission einzutauchen. Es fordert uns auf, über Glauben, Gottesverehrung und das Leben in seiner Fülle nachzudenken.

Products

Zielgruppen / Einsatzszenarien

Geeignet für Sekundarstufe I (z. B. Klasse 7–9) im evangelischen oder katholischen Religionsunterricht

Auch nutzbar in Jugendgruppen, Konfirmanden-/Firmvorbereitung, Bibelkreisen

Kann sowohl im Präsenzunterricht als auch im Distanzunterricht/Blended Learning eingesetzt werden

Vorbereitungsphase

Lehrkraft sollte den genauen Wortlaut der im Video verwendeten Bibelübersetzung (z. B. Luther, Einheitsübersetzung) kennen, um eventuelle Abweichungen zu erkennen

Eine kurze Einstiegsphase: die Schülerinnen und Schüler fragen, was sie über das Wunder zu Kana wissen oder was sie sich unter „Wunder“ vorstellen

Arbeitsblätter oder Impulsfragen vorbereiten

Einsatz im Unterricht

a) Einstieg (ca. 5 Minuten):

Kurzer Impuls, z. B. „Wenn du dir wünschst, dass sich etwas Unerwartetes ereignet …“

Fragestellung: „Was würde ich tun, wenn jemand in einer Schlüsselsituation plötzlich eine Möglichkeit hätte, das Unmögliche möglich zu machen?“

b) Video anschauen (ca. 5–8 Minuten):

Den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit zum Verfolgen geben, eventuell mit dem Hinweis: „Achte darauf, wann Jesus eingreift, und wie die Menschen reagieren.“

Bei längeren Versionen ggf. Abschnittsstopps vorsehen (z. B. vor dem Wunder, zwischen Dialogen), um Zwischengedanken zu notieren

c) Nachbereitung / Reflexion (ca. 10–15 Minuten):

Gemeinsame Erarbeitung in Partnern oder Kleingruppen:

 • Welche Elemente des Wunders fallen euch besonders auf?

 • Wie verhalten sich die am Fest Beteiligten (Brautleute, Diener, Jesus, Mutter Jesu)?

 • Welche Bedeutung könnten Wasser und Wein in dieser Erzählung haben (Symbolik)?

 • Welche Erwartungen oder Zweifel spielen mit hinein?

Plenum: Präsentation der Ergebnisse

Vertiefung durch theologische Impulse:

 • Das Wunder als Zeichen für die Offenbarung Jesu

 • „Ich bin“-Worte Jesu und ihre Bedeutung (wenn im Video eingebaut)

Transfer:

 • Haben wir heute Situationen, in denen Menschen „ungewöhnliche Hilfe“ erleben?

 • Welche Zeichen der Veränderung können wir im Alltag erleben?

 • Kreative Aufgabe: In kleinen Gruppen eine moderne „Kana-Geschichte“ erfinden (z. B. im Schulalltag, in der Familie)

Differenzierung & Methodenvariation

Rollenspiel: Schülerinnen und Schüler spielen einzelne Szenen (z. B. die Diener, die Mutter Jesu, Jesus selbst).

Standbild / Tableau vivant: Nach dem Video einzelne Szenen als stehende Bilder gestalten und nacheinander durchsprechen.

Symbolarbeit: Reale Gegenstände (Wasser, Wein, Gläser, Krüge) in den Raum bringen und mit Blick auf Bedeutung reflektieren.

Stationenlernen: Mehrere Stationen mit Impulskarten (z. B. „Wasser → Wein – was passiert innerlich?“, „Glaube & Zweifel“, „Jesu Rolle“)

Vertiefung über Textarbeit: Den biblischen Text (Johannes 2,1–11 oder je nach Auszug) im Original oder in Übersetzung lesen und mit dem Video vergleichen.

Hausaufgabe / längerfristiges Projekt: Schülerinnen und Schüler bitten, eine Situation zu beobachten, in der jemand „Hoffnung bringt“ oder „Etwas Unerwartetes tut“, und im nächsten Unterricht darüber berichten

Hinweise zur Reflexion und Bewertung

Achte darauf, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur das Wunder bewundern, sondern auch dessen Bedeutung für Glauben und Alltag reflektieren.

Kritische Perspektiven zulassen: Welche Vorbehalte oder Zweifel könnten auftreten?

Rückmeldeschleifen einplanen: z. B. am Ende eine kurze Reflexion (per Karteikarte oder digital) zur Wirkung des Videos

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Der Mensch Jesus der Christus und Messias

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