Didaktisch eignet sich dieses Medium in besonderer Weise, um Schülerinnen und Schülern die Verbindung von persönlicher Frömmigkeit, Familienleben, politischem Handeln und mystischer Spiritualität zu verdeutlichen. Bruder Klaus bietet viele Anknüpfungspunkte: als Ehemann und Vater, als politisch Verantwortlicher, als Mystiker und Heiliger. Methodisch können Lernende anhand der biografischen Stationen (Kindheit, Ehe, Einsiedelei, politische Vermittlung, Heiligsprechung) den Spannungsbogen seines Lebens nachvollziehen. Besonders wertvoll ist die Reflexion über Themen wie „Berufung“, „Verantwortung für Familie und Gesellschaft“ oder „Frieden stiften“. Möglich sind Rollenspiele (z. B. Dorothea und die Kinder, die ihn ziehen lassen), Quellenarbeit mit Originalzitaten (z. B. „Friede ist allweg in Gott“), kreative Gestaltungen (Lebenslinie, Plakat, fiktive Tagebucheinträge) oder Exkursionen/virtuelle Besuche (Sachseln, Ranft). Eine Strukturierung in Abschnitte (Der kleine Klaus – Der junge Mann – Ratsherr, Ehemann, Vater – Der große Aufbruch – Leben im Ranft – Die Sternstunde von Stans – Heiligsprechung) erleichtert die didaktische Arbeit und kann direkt als roter Faden für eine Unterrichtseinheit dienen. So lernen Schülerinnen und Schüler, dass Heiligkeit nicht weltferne Absonderung bedeutet, sondern auch Verantwortung, Mut und Friedensstiftung.