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TerraX | ZDF

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Wo ist das Grab Jesu?

Veröffentlichung:23.9.2025

Das Video „Wo ist das Grab Jesu?“ aus der Reihe Terra X Geschichte kurz geht der Frage nach, ob sich der Ort der Kreuzigung und Bestattung Jesu historisch nachweisen lässt. Im Mittelpunkt steht die Grabeskirche in Jerusalem, die seit Jahrhunderten als der Ort verehrt wird, an dem Jesus gekreuzigt, begraben und von dem aus die Auferstehung bezeugt wurde. Das Video verbindet biblische Überlieferungen mit archäologischen Erkenntnissen sowie historischen Quellen und zeigt, wie Forschende versuchen, den Ort des Grabes Jesu zu rekonstruieren. Dabei wird deutlich, dass historische Wissenschaft und religiöser Glaube unterschiedliche Fragestellungen verfolgen und sich dennoch gegenseitig ergänzen können. Das Medium vermittelt grundlegende Kenntnisse über Jerusalem zur Zeit Jesu, die Entstehung der Grabeskirche sowie die Bedeutung des Grabes Jesu für das Christentum und regt dazu an, zwischen historischer Forschung und Glaubensaussagen zu unterscheiden.

Die ZDF-TerraX-Dokumentation Wo ist das Grab Jesu? führt in das Herz des christlichen Glaubens und der Jerusalemer Altstadt. Im Zentrum steht die Grabeskirche, die seit Jahrhunderten als Ort der Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Jesu verehrt wird. Der Film zeigt die architektonischen Besonderheiten der Kirche mit ihren beiden Kuppeln, geht der Frage nach, ob sich die Überlieferungen historisch belegen lassen, und beleuchtet archäologische und geschichtliche Befunde. Damit verbindet die Sendung Glauben, Geschichte und Wissenschaft.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe ab Klasse 7 in den Themenbereichen Jesus Christus, Passion und Auferstehung, Bibel und Geschichte, Archäologie sowie Glaube und Wissenschaft. Durch die Verbindung historischer Forschung mit theologischen Fragestellungen erhalten Lernende einen differenzierten Zugang zu einer zentralen Frage des christlichen Glaubens.

Als Einstieg kann ein Bild der Grabeskirche oder eine Karte Jerusalems gezeigt werden. Die Lernenden formulieren Vermutungen darüber, weshalb der Ort bis heute für Millionen Menschen von großer Bedeutung ist. Während des Videos können gezielte Beobachtungsaufträge vergeben werden, etwa zu den historischen Quellen, den archäologischen Befunden oder den Argumenten für die Lokalisierung des Grabes Jesu. Dadurch wird das verstehende Sehen gefördert und die Fähigkeit gestärkt, Informationen aus verschiedenen Quellen auszuwerten.

Im anschließenden Unterrichtsgespräch bietet sich eine Unterscheidung zwischen historischen Aussagen und Glaubensaussagen an. Die Lernenden können herausarbeiten, welche Fragen die Archäologie beantworten kann und welche Fragen dem Bereich des Glaubens zuzuordnen sind. Dadurch entwickeln sie ein reflektiertes Verständnis für die Arbeitsweisen historischer Wissenschaft und theologischer Deutung.

Methodisch eignet sich das Video für Partnerarbeit, Gruppenarbeit oder arbeitsteilige Lernformen. Denkbar sind Quellenvergleiche zwischen den Evangelien und den im Video vorgestellten historischen Erkenntnissen, die Erstellung einer Zeitleiste zur Geschichte Jerusalems oder die Anfertigung einer Argumentationsübersicht zu der Frage, welche Hinweise für die Grabeskirche sprechen. Ebenso kann eine Podiumsdiskussion vorbereitet werden, in der Lernende die Rollen von Archäologinnen und Archäologen, Historikerinnen und Historikern, Pilgernden oder Theologinnen und Theologen übernehmen und unterschiedliche Perspektiven vertreten.

Das Medium fördert insbesondere historische Kompetenz, religiöse Urteilskompetenz sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse und Glaubensüberzeugungen differenziert wahrzunehmen. Gleichzeitig regt es dazu an, über die Bedeutung heiliger Orte, die Auferstehung Jesu und den Zusammenhang von Geschichte und Glaube nachzudenken.


Didaktisch eignet sich das Video besonders, um Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu den heiligen Stätten des Christentums zu eröffnen und zugleich die Spannung zwischen Glaubensüberlieferung und historisch-wissenschaftlicher Forschung zu thematisieren. Methodisch bietet es sich an, den Film (oder Ausschnitte) zu zeigen und anschließend in Kleingruppen zwei Fragen bearbeiten zu lassen: „Was spricht für die Glaubwürdigkeit der Überlieferung?“ und „Welche Zweifel oder offenen Fragen bleiben?“ Ein Vergleich mit biblischen Texten zur Kreuzigung und Auferstehung (z. B. Johannes 19–20) kann das Gespräch vertiefen. Kreative Aufgaben wären die Gestaltung eines Info-Plakats zur Grabeskirche oder ein fiktives Interview mit einem Archäologen und einem Gläubigen. So fördert das Medium historisches Bewusstsein, religiöse Bildung und kritische Reflexionsfähigkeit.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum gilt die Grabeskirche als das Grab Jesu?

Die Grabeskirche wird seit dem vierten Jahrhundert als der Ort verehrt, an dem Jesus gekreuzigt, begraben und von dem aus die Auferstehung bezeugt wurde. Historische Überlieferungen und archäologische Befunde sprechen dafür, dass sich dort ein Gräberfeld außerhalb der damaligen Stadtmauer befand.


Kann das Grab Jesu historisch eindeutig nachgewiesen werden?

Nein. Das Video zeigt, dass es Hinweise und archäologische Indizien gibt, ein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis jedoch nicht möglich ist.


Welche Rolle spielt die Archäologie bei der Suche nach dem Grab Jesu?

Archäologische Untersuchungen helfen dabei, historische Bauwerke, Grabanlagen und die Entwicklung Jerusalems zu rekonstruieren. Sie können historische Zusammenhänge aufzeigen, Glaubensaussagen jedoch nicht beweisen oder widerlegen.


Warum ist das Grab Jesu für Christinnen und Christen von besonderer Bedeutung?

Das Grab Jesu steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Auferstehung und bildet damit einen zentralen Bezugspunkt des christlichen Glaubens und der Osterbotschaft.


Welche Unterschiede bestehen zwischen historischer Forschung und Glauben?

Historische Forschung untersucht Quellen, Funde und nachvollziehbare Belege. Der Glaube beschäftigt sich mit religiösen Deutungen und der persönlichen Bedeutung der Auferstehung Jesu. Beide Perspektiven verfolgen unterschiedliche Fragestellungen.


Welche Bedeutung hat Jerusalem im Christentum?

Jerusalem ist der Ort der Passion, Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Jesu. Deshalb zählt die Stadt zu den wichtigsten Pilgerorten des Christentums.


Warum besuchen jedes Jahr viele Menschen die Grabeskirche?

Für viele Christinnen und Christen ist die Grabeskirche ein Ort des Gebets, der Erinnerung und der Hoffnung auf die Auferstehung. Pilgernde verbinden den Besuch mit ihrem persönlichen Glauben.


Welche Erkenntnis vermittelt das Video?

Das Video zeigt, dass historische Forschung wichtige Erkenntnisse über die Zeit Jesu liefern kann. Gleichzeitig bleibt die Auferstehung eine Glaubensaussage, die sich wissenschaftlich weder beweisen noch widerlegen lässt. Gerade diese Unterscheidung eröffnet einen reflektierten Zugang zum christlichen Glauben.

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Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

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