Für den katholischen Religionsunterricht bietet das Video eine wertvolle Möglichkeit, sich kritisch und reflektiert mit Phänomenen moderner Religiosität auseinanderzusetzen. Didaktisch eignet es sich, um bei den Lernenden Kompetenzen in der Wahrnehmung und Analyse religiöser Vielfalt zu fördern. Methodisch kann das Medium in verschiedenen Unterrichtssettings genutzt werden: etwa als Impuls zum Einstieg in das Thema „Neue religiöse Bewegungen“, zur Erarbeitung in Gruppen mit anschließender Präsentation oder zur kritischen Diskussion über Chancen und Risiken religiöser Angebote in einer pluralen Gesellschaft. Dabei ist es wichtig, die Lernenden zu einer differenzierten Haltung zu befähigen, die weder vorschnell verurteilt noch unkritisch akzeptiert. Lehrkräfte können durch begleitende Materialien den Vergleich mit traditionellen kirchlichen Strukturen sowie die Auseinandersetzung mit Fragen von Freiheit, Manipulation und Religionskritik vertiefen. Eine gezielte Reflexion über die Attraktivität solcher Bewegungen für Jugendliche schließt den Bogen zur Lebenswelt der Lernenden.