Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders, um Schülerinnen und Schülern ein historisch-theologisches Fundament zu vermitteln. Methodisch bietet es sich an, das Video zunächst gemeinsam zu rezipieren und anschließend arbeitsteilig in Gruppen zentrale theologische Aspekte (z. B. Christologie, Ekklesiologie) und strukturelle Elemente (z. B. Leitung, Organisation, Verhältnis zur Amtskirche) zu erschließen. Ein möglicher didaktischer Zugriff besteht darin, die gewonnenen Erkenntnisse in Schaubildern oder Mindmaps festzuhalten, um die Wechselwirkung von Theologie und Strukturen sichtbar zu machen. Auch der Vergleich mit heutigen kirchlichen Organisationsformen eröffnet Diskussionen zur Frage der Kontinuität und des Wandels in der Kirche. Differenzierend können leistungsstarke Gruppen die theologischen Positionen kritisch mit aktuellen kirchlichen Debatten (z. B. Synodalität, Machtstrukturen) verknüpfen, während andere eher beschreibend die Grundlagen rekonstruieren. Das Video eignet sich zudem für die Arbeit mit Quellen, indem Schülerinnen und Schüler parallel kurze Originaltexte analysieren und in Bezug zum DGD setzen.