Didaktisch und methodisch eignet sich das Medium besonders für die gymnasiale Oberstufe sowie für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die Vielschichtigkeit reformatorischer Theologie und deren Konfliktlinien nachzuvollziehen. Methodisch kann die Arbeit mit dem Medium durch arbeitsteilige Gruppenarbeit erfolgen, in der jeweils die Position Luthers, Zwinglis und anderer Reformatoren erarbeitet und anschließend in einem Streitgespräch oder Rollenspiel inszeniert wird. Eine weitere Möglichkeit besteht in einer kontrastiven Textarbeit, bei der Primärtexte mit den im Medium dargestellten Positionen verglichen werden. Reflexionsphasen bieten sich an, um die Bedeutung der jeweiligen Abendmahlsauffassungen für heutige ökumenische Dialoge zu diskutieren. Der Einsatz des Mediums fördert historisch-theologisches Wissen, stärkt die Fähigkeit zur Argumentationsanalyse und eröffnet Zugänge zum Verständnis konfessioneller Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Christentum.