Didaktisch eignet sich das Medium besonders für die Sekundarstufe I, da es anschaulich zentrale Aspekte der Kirchengeschichte vermittelt. Es bietet einen konkreten Zugang zur Frage, wie christlicher Glaube in neue kulturelle Kontexte hineinwirkt, und eröffnet so Gesprächsanlässe über Glaubensverkündigung, religiöse Identität und kulturelle Veränderung. Methodisch lassen sich verschiedene Zugänge wählen: Die Schülerinnen und Schüler können anhand des Films eine tabellarische Übersicht zu den Stationen im Leben des Bonifatius erstellen oder im Gruppenpuzzle einzelne Aspekte (z. B. Missionsauftrag, Auseinandersetzung mit den Germanen, Organisation der Kirche, Märtyrertod) erarbeiten und vorstellen. Auch eine kontroverse Diskussion über „Mission damals und heute“ ist möglich, wodurch aktuelle Bezüge zur interreligiösen Begegnung oder zur Frage nach religiöser Freiheit hergestellt werden können. Ebenso eignet sich das Medium zur Einbettung in eine Unterrichtsreihe über die Ausbreitung des Christentums in Europa und zur Reflexion über die Gestalt von Glaubenszeugen.