Didaktisch eignet sich das Medium besonders für die gymnasiale Oberstufe, da es an die Schnittstelle zwischen Religionsphilosophie, Theologie und Kulturgeschichte führt. Methodisch lassen sich verschiedene Zugänge wählen: Zunächst können Schülerinnen und Schüler ausgewählte Passagen oder Szenen rezipieren und in Kleingruppenarbeit herausarbeiten, welche philosophische Position zum Christentum erkennbar wird. Anschließend bietet sich ein Vergleich an: Welche Antworten finden die Philosophen auf Grundfragen des Lebens (z. B. Leid, Freiheit, Schuld, Erlösung)? Ebenso kann das Medium als Impuls dienen, um eigene Positionen im Spannungsfeld von Glaube, Zweifel und Vernunft zu reflektieren. Durch kreative Methoden – etwa das Verfassen fiktiver Briefe an die Philosophen oder Rollenspiele, in denen die Positionen miteinander ins Gespräch gebracht werden – wird die Auseinandersetzung vertieft. In Prüfungs- oder Abiturvorbereitung kann das Medium zudem als Einstieg in Argumentationsübungen zur Bedeutung von Religion in der Moderne genutzt werden.