Ein besonderes Anliegen war ihm die Versöhnung und Gewaltfreiheit. Er engagierte sich stark für die Überwindung der traditionellen Blutrache im Kosovo, gründete die Mutter-Teresa-Gesellschaft und setzte sich gegen Analphabetismus ein. Während des Kosovo-Krieges öffnete er sein Pfarrhaus für Flüchtlinge aller Konfessionen und Nationalitäten. Durch seine Toleranz und sein Engagement war er sowohl bei Katholiken als auch bei Muslimen hoch angesehen.
Geistlich inspiriert war Gjergji besonders von Mutter Teresa, die er persönlich kannte und die für ihn ein Vorbild der gelebten Liebe Gottes war. Er verstand sein eigenes Wirken als Heilungsarbeit – im Dienst der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens. Werte wie Gerechtigkeit, Liebe und Hoffnung betrachtete er nicht als etwas, das einer bestimmten Religion oder Ethnie gehört, sondern als universale Güter. So sah er sich selbst trotz aller menschlichen Grenzen als einen „Strahl der Liebe Gottes“ nach dem Vorbild Mutter Teresas.
Der Text eignet sich gut, um Themen wie Religionsfreiheit, interreligiöse Toleranz, Verfolgungserfahrungen, Versöhnungsprozesse und die Rolle der Kirche in Krisenzeiten zu behandeln.