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Martin Pepper

Martin Pepper

Faires Glück für alle

Veröffentlichung:16.11.2023

Das Musikvideo spricht von Menschenrechten weltweit und das Teilen als Schlüssel.

Das Musikvideo setzt sich mit der Frage auseinander, was wahres Glück bedeutet und wie ein gelingendes Leben für alle Menschen möglich werden kann. Es macht deutlich, dass Glück nicht nur im persönlichen Erfolg oder materiellen Besitz besteht, sondern mit Rücksichtnahme, Gerechtigkeit, Dankbarkeit und dem Teilen verbunden ist. Das Lied erinnert daran, dass alle Menschen die Erde miteinander teilen und deshalb Verantwortung füreinander sowie für die Schöpfung tragen. Es fordert dazu auf, eigene Wünsche zu hinterfragen, Grenzen zu akzeptieren und Menschenrechte zu achten. Die zentrale Botschaft lautet, dass Glück wächst, wenn Menschen miteinander teilen, anderen etwas gönnen und sich für ein faires Zusammenleben einsetzen. So verbindet das Video christliche Werte mit Fragen nachhaltigen Handelns und globaler Verantwortung.

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Das Musikvideo eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in den Themenbereichen Glück, christliche Ethik, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Verantwortung für die Schöpfung sowie globales Lernen eingesetzt werden. Die eingängige Sprache und die lebensnahen Aussagen ermöglichen den Lernenden einen unmittelbaren Zugang zu einer zentralen Frage ihres eigenen Lebens: Was macht wirklich glücklich?

Als Einstieg kann die Frage gestellt werden: „Was bedeutet Glück für mich?“ oder „Kann jeder Mensch glücklich sein?“ Die Lernenden sammeln zunächst ihre Vorstellungen und vergleichen diese anschließend mit den Aussagen des Liedes. Während des Sehens können Begriffe wie Glück, Teilen, Gerechtigkeit, Rücksicht, Dankbarkeit, Menschenrechte und Verantwortung notiert werden. In einer gemeinsamen Auswertung wird deutlich, dass das Lied persönliches Glück mit dem Wohl anderer Menschen und der Bewahrung der Schöpfung verbindet.

Im weiteren Unterricht bietet sich eine Analyse der Liedtexte an. Dabei können die Lernenden herausarbeiten, weshalb Rücksichtnahme und Begrenzung eigener Wünsche Voraussetzungen für ein gerechtes Zusammenleben sind. Besonders die Aussage, dass die Erde für alle Menschen reichen soll, eröffnet Gespräche über nachhaltigen Konsum, weltweite Ressourcenverteilung und soziale Gerechtigkeit. Dadurch entstehen vielfältige Verbindungen zu den Nachhaltigkeitszielen, zur christlichen Schöpfungsverantwortung und zur katholischen sowie evangelischen Soziallehre.

Methodisch eignet sich das Video für Unterrichtsgespräche, Partnerarbeit oder Gruppenarbeit. Die Lernenden können einzelne Liedabschnitte analysieren und deren Aussagen auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen übertragen. Ebenso bietet sich eine Diskussion darüber an, welche Rolle Dankbarkeit, Verzicht und das Teilen für das persönliche Glück spielen. Kreative Aufgaben können darin bestehen, eigene Definitionen von fairem Glück zu formulieren, Beispiele aus dem Alltag zu sammeln oder ein Klassenprojekt zu entwickeln, das soziales Engagement oder nachhaltiges Handeln fördert.

Das Video eignet sich außerdem als Ausgangspunkt für fächerübergreifende Projekte mit Ethik, Politik oder Geographie. Themen wie globale Gerechtigkeit, fairer Handel, Menschenrechte und nachhaltiger Konsum lassen sich mit den religiösen Aussagen des Liedes verbinden. Auf diese Weise fördert das Medium nicht nur die religiöse Urteilsfähigkeit, sondern auch Empathie, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren.


Wie kann das Video im Religionsunterricht eingesetzt werden?

Das Video eignet sich als Einstieg in Unterrichtseinheiten zu Glück, christlicher Ethik, Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, Menschenrechten und globaler Gerechtigkeit. Es regt die Lernenden dazu an, ihr eigenes Verständnis von Glück zu reflektieren und Möglichkeiten für verantwortungsvolles Handeln im Alltag zu entwickeln.

Die Suche nach dem Glück ist unser Privileg, ein Vorrecht, nach Verwirklichung zu streben. Es braucht nur einen Blick der Rücksicht auf dem Weg, damit wir uns das Glück am Ende auch gegenseitig schenken. Doch eines darf nicht geschehen: dass wir nur uns selbst sehen. Wir teilen uns diese Welt mit acht Milliarden Menschen. Darum brauchen wir die Vision, dass das Glück die Erde schont und noch viele Generationen nach uns glücklich werden können.

Soll die Welt für alle reichen, müssen manche Wünsche weichen, und wir alle müssen Grenzen akzeptieren. Wollen wir Menschenrechte leben, dann müssten wir bewusster geben und das faire Glück im Leben kultivieren. Ein kleines Glück wird am Ende groß, wenn wir es teilen – und andere Augen beginnen zu leuchten. Gib der Gier in dir einen sanften Stoß und finde in dir ein kleines Mäßigungsgebet.

Auf dem Weg zum Glück kommt der Augenblick, in dem ich lächelnd auch anderen etwas gönnen kann. Und solch ein faires Glück ist der beste Weg, denn so werden wir auch für andere ein Gewinn. Faires Glück für alle, für alle faires Glück – denn es macht viel mehr Sinn, wenn unser Glück nicht nur uns selbst gehört.

Denn das kleine Glück wird am Ende groß, wenn wir es teilen und andere Augen mit Freude leuchten. Gib der Gier in dir einen sanften Stoß, finde in dir ein Mäßigungsgebet. Lass dich leiten vom Impuls der Dankbarkeit – dann wird für viele die Enge wieder weit. Faires Glück für alle!


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Welche Vorstellung von Glück vermittelt das Lied?

Das Lied beschreibt Glück nicht als persönlichen Besitz oder Erfolg, sondern als ein Leben, das von Rücksicht, Gerechtigkeit, Dankbarkeit und dem Teilen mit anderen geprägt ist.


Warum spricht das Lied von einem fairen Glück?

Faires Glück bedeutet, dass das eigene Glück nicht auf Kosten anderer Menschen oder der Schöpfung entsteht, sondern allen Menschen zugutekommen soll.


Welche Verantwortung haben Menschen nach Aussage des Liedes?

Menschen sollen Rücksicht nehmen, Ressourcen gerecht teilen, Menschenrechte achten und Verantwortung für Mitmenschen sowie für die Erde übernehmen.


Welche Rolle spielt das Teilen im Lied?

Das Lied macht deutlich, dass Glück größer wird, wenn Menschen miteinander teilen und anderen Erfolg, Freude und Lebensmöglichkeiten gönnen.


Warum werden Dankbarkeit und Mäßigung angesprochen?

Dankbarkeit hilft, das eigene Leben wertzuschätzen, während Mäßigung dazu beiträgt, Grenzen zu akzeptieren und Ressourcen gerecht zu nutzen.


Welche christlichen Werte werden vermittelt?

Das Lied betont Nächstenliebe, Solidarität, Gerechtigkeit, Verantwortung, Dankbarkeit, Rücksichtnahme und die Bewahrung der Schöpfung.


Welche Verbindung besteht zwischen Glück und Nachhaltigkeit?

Das Lied verdeutlicht, dass dauerhaftes Glück nur möglich ist, wenn Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen und auch zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen erhalten.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

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